Mercy Ships-Gründer auf Deutschlandbesuch

Ein TV-Interview am späten Nachmittag im Deutschland-Büro. Am nächsten Tag die Vorstandssitzung, danach ein Besuch bei Kaufbeurens Stadtoberhaupt Stefan Bosse und im Anschluß die Jahreshauptversammlung der deutschen Mitglieder. Der Terminkalender von Don und Deyon Stephens war dicht gedrängt bei ihrem zweitägigen Besuch in Kaufbeuren.

Mercy Ships-Gründer auf Deutschlandbesuch

Don und Deyon Stephens bei ihrem Besuch in Kaufbeuren. Fotos: Mercy Ships


Fünfzehn Jahre Mercy Ships Deutschland – das nahmen sich die Mercy Ships-Gründer aus Texas zum Anlaß für einen Besuch über den großen Teich.

OB versichert Unterstützung

„Für Kaufbeuren ist es eine Bereicherung mit Mercy Ships und humedica zwei Hilfsorganisationen hier am Ort zu haben. Wir freuen uns, dass sie hier sind Goldenes Buchund bleiben und versichern ihnen von unserer Seite jede Unterstützung, die nötig ist“, betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse (rechts im Bild) beim Besuch der Stephens in Kaufbeurens historischem Rathaus. Hier trug sich das Ehepaar auch in das goldene Buch der Stadt ein.

Mit Deutschland verbindet Don und Deyon Stephens weit mehr als „nur“ das Mercy Ships-Büro in Kaufbeuren. Ein Besuch in Deutschland ist für beide fast wie eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Zeitgleich zur Olympiade in München 1972 lebte das texanische Ehepaar für viele Monate in der Bundesrepublik. „Sie engagierten sich damals in Jugend-mit-einer-Mission in Hurlach“, erklärt Sabine Bullerjahn, die stellvertretende Geschäftsführerin von Mercy Ships Deutschland.

Persönliche Einblicke im TV-Interview

Von dort aus unternahmen Don und Deyon die ersten Schritte zur Gründung der Hilfsorganisation. Bei ihrem Fernsehinterview verrieten die beiden der TV Allgäu-Reporterin Kristina Lässig sehr persönliche Details: „Das dritte unserer vier Kinder kam behindert zur Welt. Das hat uns die Augen geöffnet für einen ganz neuen Bereich in der Gesellschaft, der uns bis dahin unbekannt war“, erklärt Deyon.

Die Idee, mit einem Krankenhausschiff Entwicklungsländer anzusteuern, um ihnen kostenlose medizinische Versorgung zu bringen, entstand. „Folge deinem Traum“, bestärkte auch Mutter Teresa Don Stephens, als sie sich zu dieser Zeit kennenlernten. (Das komplette Interview sehen Sie auf unserer Startseite)

Die „perfekte Besetzung“

Der Traum wurde Wirklichkeit und Mercy Ships ist seitdem immer mehr gewachsen. So freuten sich Don und Deyon bei ihrem Besuch vor allem, das 15-jährige Bestehen des Büros in Kaufbeuren mit den deutschen Mitgliedern und Mitarbeitern feiern zu können.

Ganz besonders freuten sie sich über den neuen Geschäftsführer, Udo Kronester. Er ist ebenfalls 15 Jahre bei Mercy Ships, kennt dadurch die Hilfsorganisation von A bis Z, hat in dieser Zeit viele Jahre im Management-Bereich gearbeitet und zudem eine fundierte Medien- und PR-Ausbildung genossen, wie Don Stephens hervorhob. Somit sei Udo Kronester „die perfekte Besetzung“.Sabine Ehrung










Bei ihrer Ehrung bekam Sabine Bullerjahn (zweite von links) symbolisch einen goldenen Kompaß überreicht. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Groß (links) und Don und Deyon Stephens gratulierten.

Den Rahmen der Mitgliederversammlung nutzten Don und Deyon ebenso, um drei Mitarbeitern ganz besonderen Dank auszusprechen. Für ihre langjährige Mitarbeit wurden Sabine Bullerjahn (16 Jahre), Jutta Pfuff und Doris Rypke (beide sechs Jahre) geehrt.





Mercy Ships Deutschland e.V.
Hüttenstr. 22 · 87600 Kaufbeuren · Tel.: +49 (0)8341 966199-0 · Fax: -29 · Email: mail@mercyships.de

Spendenkonto
Raiffeisenbank Singoldtal · BLZ: 701 694 13 · Konto: 915 440
Für Österreich: Sparkasse Reutte · BLZ: 20509 · Konto 0800 001141