Wiederherstellende Chirurgie

Unsere Ärzte entfernen Geschwulste, nehmen Hauttransplantationen vor und korrigieren Lippen- und Gaumenspalten.

Wiederherstellende Chirurgie


In den Operationsräumen und auf den Krankenstationen von Mercy Ships finden auch im 21. Jahrhundert noch Wunder statt. Unsere hoch qualifizierten Chirurgen führen tausende von kostenlosen Operationen durch, die nicht nur Gesichter, sondern auch Leben verändern. Die Nachbetreuung erfolgt an Bord unserer Schiffe.

Lippen- und Gaumenspalten
Zehntausende von Kindern kommen jedes Jahr mit einer Lippen- und/oder Gaumenspalte zur Welt. In den Ländern der ersten Welt lässt sich das genetisch bedingte Problem leicht beheben. Ein Baby in Westafrika dagegen hat kaum Aussicht auf eine Operation. Kinder mit einer Lippenspalte leiden oft an Unterernährung, weil sie nicht richtig saugen oder lutschen können. Wer überlebt, wird wegen der Missbildung oft aus der Familie oder dem Dorf ausgestoßen.

Mercy Ships operiert Lippenspalten an Menschen jeden Alters, von den Jüngsten bis zu den Ältesten. Das frohe Lachen auf den Gesichtern zeigt, welche verändernde Kraft eine so einfache Operation haben kann.

Geschwulste
Groteske und entstellende Geschwulste sind in den Ländern Westafrikas nicht ungewöhnlich. Mercy Ships hat schon tausende von plastischen Operationen durchgeführt und Menschen damit die Chance auf ein neues Leben gegeben. Manche wurden vor Ersticken, Verhungern oder Tod bewahrt.

Wenn der Verdacht besteht, dass ein Tumor bösartig ist, werden Tests durchgeführt, da eine Operation möglicherweise eher schaden als helfen könnte. Bestrahlungen und Chemotherapie sind in der dritten Welt oft schwer zu erhalten, und wenn der Tumor bösartig ist, ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis der Patient stirbt. Mercy Ships versucht, diese Menschen zu begleiten und ihnen in der Krankheit Trost zu spenden. Dies ist die andere Seite von Mercy Ships.

Noma
Noma, der "Wangenbrand", ist eine Infektionskrankheit, die das Gesichtsgewebe um den Mund zerstört und im Westen seit Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr vorkommt. Betroffen sind hauptsächlich Kinder. Die Krankheit breitet sich schnell aus und befällt Nase, Lippen und Wangen. Obwohl vermeidbar und behandelbar, rafft sie jedes Jahr Tausende dahin, weil die betroffenen Menschen keine Möglichkeit haben, medizinische Hilfe zu erhalten. Wer überlebt, ist nicht nur für den Rest des Lebens entstellt, sondern hat auch Schwierigkeiten beim Essen, Atmen und Schlucken.

Mercy Ships führt zahlreiche plastische Gesichtsoperationen an Noma-Opfern durch und gibt ihnen so die Chance, ein normales Leben zu führen. Außerdem tragen wir durch Dorfgesundheitserziehung, Zahnprogramme und Schulungen zu Wasser- und Sanitärmaßnahmen zur Ausrottung der Krankheit bei. Armut, Mangelernährung, schlechte Mundhygiene, fehlende sanitäre Anlagen und Krankheiten, vor allem Masern, fördern die Verbreitung von Noma.


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