Aus TV-Klinik aufs schwimmende Krankenhaus

Drei deutsche Schauspielerinnen auf der Africa Mercy

22.02.2011

Es hat über ein Jahr der Vorbereitung gekostet, bis sie den während der ZDF Spendengala „Ein Herz für Kinder“ gefassten Entschluss in die Tat umsetzen konnten: Doch am 7. März ist es endlich soweit. Cheryl Shepard, Hendrikje Fitz, und Alexa Surholt, vielen bekannt als Dr. Elena Eichhorn, Pia Heilmann und Sarah Marquardt aus der erfolgreichen ARD Serie „In aller Freundschaft“, machen sich auf den Weg nach Freetown/Sierra Leone, um den Menschen dort praktisch zu helfen. Sie tun dies, indem sie drei Wochen lang ehrenamtlich im Speisesaal der Africa Mercy arbeiten werden. Die bevorstehende anstrengende Arbeit scheuen sie nicht: „Es ist ja klar, das wir nicht im medizinischen Bereich arbeiten können, aber die Versorgung der Mitarbeiter ist eine ebenso wichtige Aufgabe, der wir uns mit ganzem Herzen widmen werden. Wir drei freuen uns, so sehr mal außerhalb von finanziellen Spenden, die jede von uns sowieso leistet, reell zu helfen“ so Surholt.

Es war Dr. Guido Köhler, der im Interview mit Thomas Gottschalk die entscheidenden Worte sprach: „…man muss ja auch sehen, wir beide repräsentieren jetzt nur die Mediziner. Es gibt ganz viele andere Menschen, die da auch helfen. Es gibt Leute, die nach dem Abitur mit 18 für zwei oder drei Monate auf das Schiff gehen und dort beispielsweise jeden Tag putzen. Und sie putzen und bezahlen dafür Geld genauso wie ich, nur sie sehen das schöne vorher/nachher nicht. Da sind wir im OP natürlich im Vorteil“. Darauf Gottschalk „Aber sie wissen, das sie dazu beitragen?“ Köhler nickte bestätigend und sagte „ja, absolut und darum verneige ich mich auch vor ihnen“.

Als die drei dies hörten, wurde ihnen schlagartig bewusst, dass auch sie selbst in Afrika praktische Hilfe leisten könnten. Sie tauschten sich aus und merkten, dass sie alle den gleichen Gedanken hatten. Zuerst ausgesprochen hat ihn dann Hendrikje Fitz. Zu der neben ihr sitzenden Alexa Surholt meinte sie „da würde ich auch mal putzen“. Die reagierte prompt mit „wollen wir’s machen?“ Shepard, die die Unterhaltung mitangehört hatte darauf spontan „ja, lasst es uns machen!“

In Kürze heißt es also, dreimal täglich Essen an über 400 internationale Besatzungsmitglieder auszugeben, entsprechende Mengen an Geschirr zu spülen und den Speisesaal sauber zu halten. Ein Job, den vor ihnen viele andere mit großer Freude und viel Elan erledigt haben. Schließlich begegnet man nirgendwo sonst allen Mitarbeitern aus über 30 Ländern und allen Sierra Leonischen Helfern so persönlich wie hier. Wir sind gespannt auf ihre Eindrücke und Erlebnisse und werden berichten.

bringt Hoffnung und Heilung...
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