Celebration of Sight

„Fest des Sehens“ an Bord der Africa Mercy

29.05.2012

Seit Januar ankert die Afrika Mercy nun im Hafen von Lomé, Togo, um Hoffnung und Heilung zu den Menschen in dem westafrikanischen Land zu bringen. Vor wenigen Tagen gab es dort einen besonderen Anlass, ein Fest zu feiern.

Zu dem umfangreichen Programm an Spezialoperationen, das das medizinische Fachpersonal an Bord der Africa Mercy den Patienten im Allgemeinen bieten kann, zählt auch die Behandlung sogenannter „Katarakte“, besser bekannt als „grauer Star“.

Bei Katarakten tritt eine Trübung der Augenlinse ein, die bis zur völligen Erblindung führen kann. Die Graufärbung, die hinter der Pupille entsteht, gibt der Augenkrankheit ihren landläufig gebräuchlichen Namen. Katarakte sind weltweit die häufigste Ursache für vermeidbare Erblindung.

Hochqualifizierte Spezialisten auf der Africa Mercy können in einer Operation die getrübte Linse abtragen und durch ein Kunstoffimplantat ersetzen. Mithilfe dieses relativ einfachen Eingriffs kann das Augenlicht der Betroffenen entweder bewahrt oder wiederhergestellt werden. Wieder sehen zu können, bedeutet – insbesondere in den Entwicklungsländern – ein neues Leben und damit den Start in eine neue Zukunft.

Ende vergangener Woche versammelten sich zahlreiche Patienten, deren grauer Star erfolgreich auf der Africa Mercy behandelt werden konnte, zusammen mit Mitgliedern der Besatzung sowie des Vorstands von Mercy Ships, um die sogenannte „Celebration of Sight“ (dt.: „Fest des Sehens“) zu begehen.

Dieser besondere Tag findet alle zwei bis vier Wochen auf der Africa Mercy statt, als Symbol des Sieges über die Krankheit für jeden behandelten Kataraktpatienten. Die festliche Stimmung wird gleichzeitig dazu genutzt, um auf die Bedeutung gesunder Augen aufmerksam zu machen. Wie wichtig es außerdem ist, sich nach Möglichkeit vor den weitreichenden Folgen des grauen Stars zu schützen, wird jedem Einzelnen bei diesem Anlass schnell bewusst.

Ausgelassen feierten die Geheilten im Gebet, Gesang und Tanz. Manche unter ihnen konnten nach langer Zeit der Dunkelheit die Sonne wieder sehen. Und manche haben zum ersten Mal gespürt wie es ist, wenn die Dunkelheit plötzlich dem Licht weicht. Ihre grenzenlose Freude über die Genesung brachten sie im Rahmen der Festveranstaltung gebührend zum Ausdruck.

An den Feierlichkeiten nahm auch Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender von Mercy Ships Deutschland, teil und schickte uns erste Eindrücke von der Veranstaltung in Lomé. Gemeinsam mit den geheilten Patienten erfreute er sich an den Einlagen der Gesangs- und Tanzgruppen, die den Höhepunkt der „Celebration of Sight“ darstellten.

„Der Verlust des Augenlichts ist eine schwere Bürde für das Leben eines jeden Menschen. Im Fall von Katarakten kann Mercy Ships eingreifen und den Betroffenen ihre Sehkraft zurückgeben“, appelliert Udo Kronester, Geschäftsführer von Mercy Ships Deutschland. „Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende. Vielen Dank!“

bringt Hoffnung und Heilung...
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