Ecobank veranstaltet Auktion zu Gunsten von Mercy Ships

27.07.2011

Ecobank, die führende, regionale und unabhängige Bankengruppe in West-und Zentralafrika, veranstaltete am ersten Juni eine Benefiz-Auktion an Bord der Africa Mercy. Zu dem Event kamen mehr als 50 Geschäftsleute aus Freetown, Sierra Leone.

Der Auktionator, der ehemalige BBC Afrika Korrespondent in Sierra Leone Winston Ojukutu-Macauley, versteigerte unter anderem Gemälde, Trikots von Westafrikanischen Fußballspielern, die nun in führenden europäischen Vereinen wie Real Madrid spielen, Essensgutscheine, ein Parfüm der Präsidentengattin und drei von Don Stephens geschriebene und signierte Bücher über Mercy Ships. Um die Stimmung aufzumuntern, spornte er die Zuschauer an, ihre Brieftaschen zu öffnen und für so eine herausragende Sache tief in die Tasche zu greifen. „Mercy Ships tut weit mehr, als nur Operationen durchzuführen; sie helfen dabei einer gewissen Ignoranz entgegenzuwirken. Große Teile der Bevölkerung glauben immer noch daran, dass Flüche und Hexerei die Ursache für Krankheiten sind. Die Ärzte von Mercy Ships therapieren ein Bein oder entfernen einen Tumor und zeigen somit den Menschen, dass ihre Krankheit nicht aus einem Fluch resultiert, sondern dass es sich dabei nur um ein gewöhnliches Leiden handelt, das gelindert werden kann.“ Die Gäste folgten seiner Aufforderung und so kamen am Ende des Abends über 30.000 US-Dollar für Mercy Ships zusammen.

„Ich denke, es war an der Zeit, dass wir eine gewisse Anerkennung zeigen“, sagt der leitende Direktor der Ecobank Clement Dodoo. „Dies ist das fünfte Mal, dass Mercy Ships in unserem Staat ist und jeder kann die wunderbaren Dinge sehen, die diese Organisation vollbringt. Keiner von uns wird diesen Tag je vergessen. Dies ist nicht nur ein Event für die Ecobank, das hier ist für uns alle. Ich bin wirklich sehr gerührt.“

Zusätzlich kamen die Auktionsgäste dann noch in den Genuss einer privaten Führung durch die Räume des Schiffes sowie von Vorträgen von Don Stephens und Dr. Gary Parker. Nach dem Besuch des Hospitals waren alle begeistert von der dort verrichteten Arbeit und den damit verbundenen, positiven Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen.

Noch in seinem Arztkittel, da er direkt aus dem OP kam, erklärte Chefchirurg Dr. Gary Parker den Gästen in bewegender Art und Weise, welche Ziele Mercy Ships verfolgt und wie die Organisation Leben verändert. Anschließend stieg er sofort die drei Stockwerke wieder hinab und ging zurück in den OP.

Am Ende der Veranstaltung wandte sich Mercy Ships Gründer Don Stephens mit folgenden Worten an die Gäste:

Mercy Ships hat es seit Längerem in Erwägung gezogen ein Büro in Westafrika zu eröffnen, weil wir gespürt haben, dass die Menschen in Westafrika sich uns anschließen wollten, mit dem Ziel, dieser Region auf einem höheren Level Hoffnung und Heilung zu bringen. Was Sie heute getan haben, hat bewiesen, dass Sie uns bereits weit voraus sind! Die Zeit für Afrika ist gekommen. Was Sie heute Abend getan haben, bestärkt mich auf eine Art und Weise in der Annahme, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die mit Worten nicht zu beschreiben ist. Aus der Tiefe meines Herzens… es ist nicht Mercy Ships, das Ihnen dankt, es sind die Verstoßenen und Zurückgewiesenen, deren Leben für immer verändert werden. Zusammen haben wir heute Abend Geschichte geschrieben!“

Das OP-Schiff
Neue TV-Serie auf NatGeo People zeigt Ärzte bei ihrer lebensrettenden Mission auf der Africa Mercy. Mittwochs um 20:15 Uhr. mehr »
bringt Hoffnung und Heilung...
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