Kaufbeurer Schülerfirma "MaGySch" spendet für Mercy Ships

05.05.2015

Vergangenes Jahr berichteten wir bereits von einer Schülerfirma, die mit einem Teil des Erlöses aus ihrem erfolgreichen Projekt Mercy Ships unterstützt hat. Auch bei uns in Kaufbeuren gab es eine Schülerfirma, die an dem Projekt „Junior“ des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln teilgenommen hat und daraufhin ebenfalls an uns spendete. Tamy Rehder von „MaGySch“ hat uns einige Fragen dazu beantwortet.

Teilnehmerinnen der Schülerfirma "MaGySch"

Mercy Ships: Was für eine Firma habt ihr ins Leben gerufen? Was habt ihr hergestellt? Wie kamt ihr auf die Idee für eure Firma?

Tamy Rehder: Wir hatten im Rahmen unseres Seminars die Möglichkeit zwischen einem produzierenden und einen dienstleistenden Gewerbe zu wählen. Schnell hatten wir uns für die Produktion eigener Artikel entschieden. Jetzt mussten wir nur noch überlegen, was wir entwickeln wollten. Jeder aus unserem Team brachte Vorschläge. Schließlich einigten wir uns darauf, dass wir eine Schokoladen-Firma aufbauen wollten, da Schokolade etwas ist, das jeder mag und dadurch auch öfter kauft. Auch über den Namen waren wir uns schnell einig - „ MaGySch“ steht für Marien-Gymnasium-Schokolade. Aus gesetzlichen Gründen durften wir die Schokolade jedoch nicht selber herstellen. Nach langem Suchen haben wir schließlich eine kleine Schokoladen-Firma in Löhne gefunden, die uns Schokolade in Folien eingeschweißt geschickt hat. Für die äußere Verpackung waren wir dann zuständig. Und so konnten wir los legen mit unserer kleinen Schulfirma.

Logo der Schülerfirma

Wie habt ihr auf euch aufmerksam gemacht bzw. seid an Kunden herangetreten? Wie war euer Marketing? Wie haben Kunden auf die Schokolade reagiert?

Am Anfang verkauften wir nur in der großen Pause und am Elternsprechtag in unserer Schule. Nachdem wir aber positives Feedback erhalten hatten, trauten wir uns auch bei öffentlichen Veranstaltungen zu verkaufen. So nahmen wir zum Beispiel an einem Weihnachtsmarkt teil. Zudem hatten wir die Unterstützung unserer Wirtschaftspaten wie beispielsweise die Bäckerei „Schlachter“, die unsere Waren dann in ihren Fialen verkauften. Motiviert durch die positive Annahme unserer Schokolade und das freundliche Lächeln der Kunden waren wir motiviert und entwickelten die Verpackungen unserer Ware immer weiter. Wir verkauften auch immer häufiger außerhalb der Schule.

Wie seid ihr auf Mercy Ships gekommen?

Nach einer halb Jahren endete das Seminar und wir überlegten, wie wir das Geld, das uns unsere Aktionäre überlassen hatten, verwenden sollen. Klar war, dass wir jemanden unterstützen wollten und es sollte eine Organisation sein, die vor Ort erreichbar ist. Wir wollten sicher sein, dass das gespendete Geld auch wirklich da ankommt, wo es gebraucht wird. So sind wir auf Mercy Ships gekommen.

Wir danken der Schülerfirma „MaGySch“ für ihre tolle Unterstützung und wünschen allen Teilnehmern weiterhin Erfolg und alles Gute!

Das OP-Schiff
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