Kleiderbörse Wilstedt

Spenden für Mercy Ships

22.09.2010

Die „Kleiderbörse – Er sorgt für dich“ in Wilstedt zählt heute zu den festen Einrichtungen am Ort. Ihre Ursprünge hatte sie in den wöchentlichen Treffen von Brigitta von Scheffer und Ingrid Augat . Über eine lange Zeit schon trafen sich die beiden Wilstedterinnen, um gemeinsam für die schwächeren Gemeindemitglieder zu beten.

Gelebter Glaube

Der Dienst für den Nächsten hat für die engagierten Frauen einen hohen Stellenwert. Im Laufe ihrer Treffen wurde ein Gedanke immer klarer: „Wieviele alleinerziehende Mütter und Väter gibt es bei uns, die nicht genügend Geld haben, ihre Kinder einkleiden zu können.“ Daher wollten sie in einem gemütlichen Raum Kleidung gegen eine Spende abgeben und Menschen bei dieser Gelegenheit zu einem Gespräch einladen. Beziehungen knüpfen, die Menschen zu Jesus einladen und ihnen den Weg zeigen – wie Ingrid Augat zusammenfaßt.

Ein Raum war schnell gefunden im Gemeindehaus. Bei zahlreichen Menschen fragten die beiden nach kostenlosen Kleidungsstücken. Brigitta von Scheffers Mann baute die Kleiderständer selbst – aus Abfallholz. Ingrid Augats Mann kümmerte sich um die Informationsverteilung via Presse und Einladungen. Die beiden Frauen hefteten Flyer an Autos. Die Resonanz sprach für sich. Zur Eröffnung am Muttertag 1999 kamen zahlreiche Besucher. Die Nachfrage hat bis heute angehalten – nach den Kleidungsstücken ebenso, wie nach dem seelsorgerischen Einsatz.

Eine Idee wird immer größer

Innerhalb von elf Jahren ist die Kleiderbörse so gewachsen, dass Bekleidung auch an andere Länder weitergegeben wird: nach Litauen, Kasachstan, Weißrussland, Polen und Rumänien. Mittlerweile vermittelt die Kleiderbörse auch Haushaltsgeräte, Geschirr, Möbel und mehr . Durch das vergrößerte Angebot war ein Umzug in größere Räume nötig. Und auch das Team ist nun auf sieben Frauen angewachsen.

Von den eingenommenen Spenden für die Kleidung unterstützt die Kleiderbörse seit ihrem Bestehen auch Mercy Ships. „Wir konnten in den Jahren schon 23.000 Euro an Mercy Ships überweisen“, freut sich Ingrid Augat und fügt an: „Wir bitten sie, beten sie für uns und unser Tun. Wir beten für sie und ihr Team.“

bringt Hoffnung und Heilung...
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