Eine Hochschulgruppe wird kreativ für Mercy Ships

Eine Hochschulgruppe wird kreativ für Mercy Ships

09.05.2015

Seit diesem Jahr gibt es die Karlsruher Hochschulgruppe „Mercy Group“, die Mercy Ships von Deutschland aus aktiv unterstützt. Die teilnehmenden Studenten haben bereits zwei kreative Spendenaktionen erfolgreich durchgeführt. Wie es zu dieser Gruppe kam, wer Teil davon ist und welche Ziele sie verfolgen, das verrät uns die Initiatorin der Gruppe, Isabel Ehrenberger, in einem kurzen Interview:

MSDE (Mercy Ships Deutschland): Frau Ehrenberger, was hat Sie dazu bewegt, eine Hochschulgruppe, die Mercy Ships unterstützt, zu starten?

Isabel Ehrenberger: Im November 2013 haben ein paar unserer jetzigen Mitglieder die Medizin-Fachmesse MEDICA in Düsseldorf besucht. Dort war die Hilfsorganisation Mercy Ships mit einem Informationsstand vertreten, um den Messebesuchern ihre Arbeit vorzustellen, mit dem Ziel neue Unterstützer, Spender oder ehrenamtliche Mithilfe zu gewinnen.

Frau Rypke, die an diesem Tag den Stand betreute, erklärte uns freundlich die Vision und die Umsetzung der Arbeit. Wir waren sofort begeistert, was die Menschen, die bei Mercy Ships mithelfen, schon alles bewirkt haben.

MSDE: Welche Motivation steckt hinter der Hochschulgruppe „Mercy Group“?


Ehrenberger: Nach dem Gespräch mit Frau Rypke sind wir sehr ins Nachdenken gekommen. Die alltäglichen Dinge wie Nahrung, Trinken, Komfort, Ärzte, Krankenhäuser, und noch so vieles mehr in unserer Gesellschaft, sind leider zu Selbstverständlichkeiten geworden. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass hilfebedürftige Menschen Unterstützung erhalten und anderen Personen in Deutschland zeigen, wie einfach es ist, zu helfen.

Wir möchten Aktionen in Gruppen veranstalten und deren Erlös spenden. Das sind typischerweise Aktionen, die man als Einzelner nicht alleine durchführt, aber in der Gruppe gerne macht.

MSDE: Wie viele Studenten/ Personen umfasst die Gruppe?

Ehrenberger: Unsere Hochschulgruppe besteht derzeit aus neun aktiven Mitgliedern - Studenten der Fachrichtungen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Aber wir hoffen natürlich, dass es noch mehr werden!

MSDE: Welche weiteren Aktionen planen Sie? Gibt es schon eine konkrete nächste Aktion?

Ehrenberger: Wir werden an verschiedenen Feiern auf dem KIT (= Karlsruher Institut für Technologie) Campus teilnehmen, um dort Essen und Getränke zu verkaufen. Auf diesen Festen möchten wir den Studenten von Mercy Ships erzählen und sie darauf hinweisen, was sie selbst tun können.

Geplant ist ebenfalls, dass wir gemeinsam mit anderen Studenten, die nicht zwingend Mitglieder der Hochschulgruppe sein müssen, im Krankenhaus Blutspenden gehen. Zum einen helfen wir damit Menschen, die auf das Blut dringend angewiesen sind und zum anderen erhalten wir für unsere Blutspenden Geld, welches wir an Mercy Ships spenden können. Vergangenen Donnerstag hatten wir einen Verkaufsstand auf unserem Campus, um vor Ort Waffeln verkaufen und gleichzeitig die Studenten über Mercy Group und Mercy Ships informieren.

MSDE: Was ist das Ziel der „Mercy Group“?

Ehrenberger: Ziel unserer Gruppe ist es, möglichst viele Menschen mit unseren Aktionen über die Lebensbedingungen in ärmeren Ländern und anderen hilfsbedürftigen Menschen zu informieren und zum Nachdenken anzuregen.

Des Weiteren möchten wir noch mehr Studenten für unsere Hochschulgruppe begeistern, um dann auch größere Aktionen und Veranstaltungen organisieren zu können, deren Erlös an Hilfsorganisationen gespendet wird.


Vielen Dank an die Hochschulgruppe für ihr tolles Engagement!


Wenn auch Sie kreative Ideen für Spendenaktionen haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.

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