Mercy Ships hat mehr als 15'000 Menschen in Madagaskar behandelt

Mercy Ships hat seit 2014 in Madagaskar viel bewirkt und Menschen neue Hoffnung gebracht. Die Zahlen sprechen für sich: 2.581 Patienten erhielten einen kostenlosen chirurgischen Eingriff, unter anderem im Bereich Kiefer- und Gesichtschirurgie (724 Patienten), orthopädischer Chirurgie (147 Patienten) oder plastischer Chirurgie (102 Patienten). Die ehrenamtlichen Zahnärzte, die für Mercy Ships arbeiten, haben 12.688 Menschen behandelt.

Besuch der madagassischen Behörden

Vor der Abfahrt des Hospitalschiffes besuchten der Staatspräsident und der Gesundheitsminister das örtliche Krankenhaus in Tamatave, welches Mercy Ships renoviert hat: Operationssäle wurden dank Spenden komplett erneuert und neu eingerichtet. Beide haben ihre Dankbarkeit für die geleistete Arbeit zum Ausdruck gebracht.

Der Gesundheitsminister betonte die wichtige Unterstützung von Mercy Ships für das Gesundheitssystem des Landes, vor allem in den Bereichen der Gynäkologie, Ophthalmologie und Chirurgie. Er fügte hinzu: „Die NGO hat einen Schwerpunkt auf die Ausbildung unseres medizinischen Personals gelegt, indem Erfahrungen und Wissen in der Praxis der operativen Chirurgie weitervermittelt wurden. Damit können wir die medizinische und chirurgische Versorgung für die gesamte Bevölkerung weiterhin verbessern, selbst nach der Abfahrt des Hospitalschiffes von Mercy Ships." Der Gesundheitsminister von Madagaskar begrüßte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Mercy Ships und den lokalen Gesundheitsbehörden.

Madagaskar, zwischen Armut und Hoffnung

Die Bedürfnisse in Madagaskar bleiben aber weiterhin beachtlich: 40% der Bevölkerung lebt weit entfernt von medizinischen Einrichtungen. Die Folgen sind schwerwiegend: 16.000 Neugeborene sterben jedes Jahr im ersten Lebensmonat, 24% der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sterben bei oder nach der Geburt ihres Kindes und 98% der Personen zwischen 35 und 44 Jahren leiden unter Zahnbeschwerden.

Mercy Ships hat dafür gesorgt, dass sich die Arbeit im Land auch nach der Abfahrt der Africa Mercy nachhaltig weiterentwickelt: ein Teil davon waren die Fort- und Weiterbildungen für medizinisches Fachpersonal; ebenso die Sanierung und Renovierung des Krankenhauses und seiner jetzt funktionsfähigen Operationssäle, einer gynäkologischen Klinik, deren Personal zur Behandlung von Frauen, die an Scheidenfisteln leiden, geschult ist. Zusätzlich geben 94 ausgebildete Landwirte ihre Kenntnisse weiter und können somit zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

Nächster Einsatz in Benin

Ab August kehrt die Africa Mercy nach Westafrika zurück, um einen Einsatz in Benin durchzuführen und bis Juni 2017 dort Heilung und Hoffnung zu bringen. Die Mitarbeiter freuen sich, in diesem Land zu arbeiten: 2014 konnte das Hospitalschiff wegen eines Ebola-Ausbruchs nicht planmäßig nach Benin fahren.

Das OP-Schiff
Neue TV-Serie auf NatGeo People zeigt Ärzte bei ihrer lebensrettenden Mission auf der Africa Mercy. Mittwochs um 20:15 Uhr. mehr »
bringt Hoffnung und Heilung...
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