Spendenaktion von Schülerfirma

"Für Euch" Schülerfirma unterstützt Mercy Ships

Im Rahmen des Projekts „Junior“ des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, rief eine Gruppe von Schülerinnen des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Itzehoe die Firma „Für Euch“ ins Leben. Im Rahmen des einjährigen Projekts sollten Schüler eine Firma gründen und führen. Das hat die Projektgruppe „Für Euch“ mit wirtschaftlichem Erfolg getan. Ein Teil der Einnahmen ist Mercy Ships zugute gekommen. Malin Radtke, die für den Marketingbereich der Firma zuständig ist, hat einige Fragen zu ihrem Unternehmen beantwortet.

Was für eine Firma habt ihr ins Leben gerufen?

Unsere Firma haben wir mithilfe des JUNIOR- Projekt verwirklicht. Es ist eine Schülerfirma mit zehn Mädchen im Alter von 14-16 Jahren aus der neunten Klasse. Wir haben verschiedene Abteilungen und eine Geschäftsführung. Auch die Abläufe innerhalb unseres Unternehmens sind möglichst realitätsnah. Wir haben also „echtes Geld“ verdient.

Wie kamt ihr auf die Idee für eure Firma?

Auf die Idee für unsere Firma kamen wir durch einige Besprechungen innerhalb unserer Gruppe. Wir wollten gerne etwas mit Kindern machen und gleichzeitig auch Eltern und Erziehern Arbeit abnehmen. Auf einigen Umwegen sind wir auf die Idee mit den Kinderveranstaltungen gekommen. So können wir mit Kindern arbeiten und lösen zudem das Problem, dass viele Eltern mit der Organisation der Kindergeburtstage überfordert sind oder Erzieher in Kindergärten keine Zeit haben, um Feste zu planen.

Wie habt ihr auf euch aufmerksam gemacht bzw. seid an Kunden herangetreten?

Anfangs haben wir unsere Firma mit sogenannten Anteilsscheinen finanziert. So konnten alle Menschen, die Interesse daran hatten, uns zu unterstützen, einen Schein im Wert von 5-10€ kaufen. Damit waren sie automatisch zu unserer Hauptversammlung und Auflösungsversammlung eingeladen.

Kundenkontakt haben wir vor allem durch unsere Artikel in der Zeitung und durch unseren Beitrag bei Radio Schleswig Holstein bekommen. Wir sind professionell an unsere Kunden herangetreten. Meistens haben wir sie mithilfe von E-Mails, Telefonaten oder persönlich kontaktiert.

Wie seid ihr auf Mercy Ships gekommen?

Auf Mercy Ships sind wir durch jemanden aus unserer Gruppe gekommen. Sie hat in einem „Jugendkreis“ über die Einrichtung geredet und uns dann davon erzählt. Wir sind davon überzeugt, dass es dort am richtigen Fleck ankommt und wir die Hilfsorganisation gerne in ihren Tätigkeiten unterstützen möchten.

Was habt ihr während des Projektes gelernt?

Wir haben in dem Jahr vor allem gelernt, offen auf andere Menschen zu zugehen. Zugleich bekamen wir einen Einblick in die Arbeitswelt, darin wie man eine Firma gründet und sie führt.

Würdet ihr wieder mitmachen?

Wir würden auf jeden Fall wieder mitmachen, weil es unglaublich viel Spaß gemacht hat und wir viel gelernt haben!

Vielen Dank Frau Radtke für das Interview. Wir wünschen Ihnen und dem ganzen Team von „Für Euch“ alles Gute und viel Erfolg weiterhin!

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