Zum Welttag der humanitären Hilfe

17.08.2012

„Nicht ein Jahr vergeht ohne humanitäre Krise.“ Im vergangen Jahr begann UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit diesen Worten seine Botschaft zum Welttag der humanitären Hilfe. Seit 2008 wird dieser Tag jedes Jahr am 19. August begangen, um an die unzähligen hilfsbedürftigen Menschen weltweit zu erinnern, die in humanitären Notlagen leben müssen.

Der Tag ehrt aber auch die humanitären Helferinnen und Helfer, die oft große Anstrengungen oder Gefahren auf sich nehmen, um Menschen in Not beizustehen.

Ban Ki Moons Worte haben auch im Jahr 2012 ihre tragische Gültigkeit nicht verloren. Neben den Auswirkungen von Klimawandel, Kriegen und Naturkatastrophen ist bittere Armut in vielen Ländern der Welt ein entscheidender Faktor, der Menschen in Not, Leid und Unglück stürzt.

Die Länder Westafrikas benötigen dringend medizinische Hilfe

Die Milleniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zeigen deutlich, wie vielfältig die Faktoren sind, die Armut bedingen, verschärfen oder die Folgen, die aus ihr hervorgehen. Hunger, mangelhafter Zugang zu Schulbildung, unzureichende Gesundheitsversorgung für Frauen und Kinder und die Bedrohung durch HIV/AIDS sind Beispiele für die entscheidenden Probleme, die es zu beseitigen gilt.

So gehören auch die Staaten Westafrikas zu den Ländern, über denen dieser Schatten der Armut liegt. Ein Blick auf den Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen zeigt, dass sich die Nationen dieser Region im untersten Drittel der Rangliste bewegen und damit hauptsächlich zu den niedrig entwickelten Staaten zählen.

Begrenzte administrative und wirtschaftliche Ressourcen in Ländern Westafrikas verstärken in der Regel die Not dadurch, dass beispielsweise eine ausreichende Gesundheitsversorgung für alle Einwohner nicht gewährleistet werden kann.

Die Menschen leben im Elend, ausgestoßen aus der Gesellschaft und leiden an Krankheiten und Fehlbildungen, die geheilt und korrigiert werden könnten, gäbe es nur ausreichenden Zugang zu ärztlicher Behandlung und könnten sich die Menschen diese Behandlung auch leisten.

Hoffnung für die Menschen in Guinea

Mercy Ships hat es sich aus diesem Grund zur Aufgabe gemacht, den Ärmsten der Armen in den westafrikanischen Staaten Hilfe in Form von medizinischer Versorgung zu bringen, wie es sie in diesen Ländern sonst nicht oder nur in unzureichendem Maße gibt.

Von August 2012 bis Juni 2013 wird die Africa Mercy daher vor Guinea (HDI: Platz 178 von 187) ankern und in einem umfangreichen Programm Behandlungen in den Bereichen der Augenchirurgie, Kiefer-Gesichtschirurgie, im zahnmedizinischen Bereich sowie in der plastischen wiederherstellenden und der allgemeinen Chirurgie kostenlos zur Verfügung stellen.

Das Programm in Guinea markiert die aktuellsten Bemühungen von Mercy Ships, Hilfsbedürftigen, die ihr Leben unter den Auswirkungen von Armut und humanitärer Not verbringen, zur Seite zu stehen und ihnen so ein Leben in Gesundheit und Würde zu ermöglichen.

Diese Hilfe allerdings wäre nicht möglich, ohne die ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Mercy Ships. Sie sind Teil der Gemeinschaft humanitärer Helfer weltweit. Sie leisten großartiges, indem sie dabei helfen, die Auswirkungen von Armut zu lindern und medizinische Hilfe dorthin zu bringen, wo sie dringend benötigt wird. Ihre Arbeit rettet Leben.

Eine starke Welt – Leben in Frieden und Würde

Mit den Worten Ban Ki Moons: „(Die humanitären Helfer bringen) die Welt näher zusammen, indem sie uns daran erinnern, dass wir eine Familie sind. Eine Familie, die denselben Traum eines friedlichen Planeten teilt, auf dem alle Menschen in Sicherheit und Würde zusammenleben können.“

Dies aber ist ein Beitrag, den jeder Einzelne leisten kann. Und so schließt der UN-Generalsekretär seine Botschaft zum Welttag der humanitären Hilfe: „Dieser Tag dient ebenfalls dazu, unsere eigene Lebenssituation zu reflektieren und uns zu fragen, was wir zusätzlich tun können, um die Menschen zu erreichen, die unter Konflikten, Naturkatastrophen und Not leiden. Lasst uns diejenigen, die wir heute ehren, als Inspirationsquelle betrachten, um mit unseren eigenen Unternehmungen zu beginnen. Lasst uns die Welt zu einem besseren Ort machen und unsere menschliche Familie näher zusammenbringen.“

Unterstützen auch Sie unsere Arbeit bitte mit einer Spende und machen sie damit Hilfe für Menschen möglich, für die Hoffnung mehr als nur ein Wort sein soll. Vielen Dank!

Gerne können Sie auch unsere Online-Formulare verwenden um eine einmalige Spende zu tätigen, oder Mercy Ships mit regelmäßigen Spenden zu unterstützen.

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