Mercy Ships präsentiert: Die Global Mercy Das größte zivile Hospitalschiff der Welt

Über 16 Millionen Menschen sterben weltweit, weil sie keinen Zugang zu chirurgischer Versorgung haben. Mercy Ships baut mit der Global Mercy eine zukunftsorientierte Antwort auf dieses weltweite Problem.

Laut dem Lancet Global Surgery 2030 Report sterben jährlich schätzungsweise 16,9 Millionen Menschen an den Folgen fehlender chirurgischer Versorgung. Über 93 Prozent der Bevölkerung in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara haben keinen Zugang zu rechtzeitigen und sicheren Operationen.

Aktuell bedroht COVID-19 die Tragfähigkeit von Gesundheitssystemen auf der ganzen Welt: besonders dort, wo die Lage ohnehin schon kritisch ist. Deshalb ist die Notwendigkeit in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Durchschnittseinkommen grundlegende, lebensrettende Versorgung anzubieten größer denn je. 

Die Global Mercy schafft für verschiedene afrikanische Länder sichere und saubere Rahmenbedingungen, unter denen einige der bestausgebildeten Ärzte der Welt ihr Können und Wissen kostenlos zur Verfügung stellen. In den 50 Jahren erwarteter Lebensdauer des Schiffes werden schätzungsweise mehr als 150.000 Menschenleben allein durch die Operationen an Bord verändert werden. 

Das 174 Meter lange, 37.000 Tonnen schwere Schiff wird über sechs Operationssäle verfügen und kann 600 Ehrenamtliche aus aller Welt beherbergen. Diese Fachkräfte kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Chirurgie, Seefahrt, Küche, Pädagogik, Elektrotechnik, Hotelfach und viele mehr. 

Das Schiff wird außerdem über ein Auditorium mit 682 Sitzplätzen, eine Schule, Fitnessräume, ein Schwimmbad, ein Café, einen Laden und eine Bibliothek verfügen – allesamt so konzipiert, dass bis zu 950 Mitarbeiter an Bord Platz finden, wenn die Global Mercy im Hafen liegt. Die Global Mercy wird sich zu dem aktuellen Flaggschiff von Mercy Ships, der Africa Mercy, gesellen. Dadurch werden sich die Kapazitäten für ehrenamtliche Helfer und Hilfsmaßnahmen mehr als verdoppeln.

Spezifikationen

Länge174 mTonnage37’000
Breite28.6 mDecks12
Tiefgang6.1 mMaschinen4 x Warsila 6L32
   mit 2 x ABB Azipods
HergestelltXingang Werft(CSSC) – Tijanjin, China
ProjektmanagementStena RoRo – Göteborg, Schweden
EntwurfDeltamarin – Turkeu, Finnland
SchiffsmaklerBRS, Genf
KlassifizierungLloyd’s Register – Großbritannien
FlaggeMalta

FAQ

  • Die Global Mercy ist das modernste und größte zivile Hospitalschiff der Welt. Ende 2021 wird sie in Richtung Afrika sie in See stechen um Menschen in Not chirurgische Hilfe zu bringen. 
  • Die Global Mercy bietet Menschen ohne Zugang zu chirurgischer Versorgung ein sicheres und sauberes Umfeld für ihre Behandlung. Dort erhalten sie Hilfe von einigen der bestausgebildeten Ärzten der Welt, die ihr Können allesamt ehrenamtlich zur Verfügung stellen.
  •  Die Global Mercy ist ein wahres Wunder der Technik – ein speziell angefertigtes Hospitalschiff mit maßgefertigten Instrumenten, neuester Technik und den Möglichkeiten eines modernen Krankenhauses 
  • Das 174 Meter lange, 37.000 Tonnen schwere Schiff verfügt über sechs Operationssäle. In den geplanten 50 Jahren ihres Betriebs werden schätzungsweise 150000 lebensverändernde und lebensrettende Eingriffe vorgenommen werden.

Auf der Global Mercy können, in allen Abteilungen zusammen, gleichzeitig bis zu 199 Patienten behandelt werden. Einschließlich der prä- und postoperativen Versorgung wie Radiologie (mit Röntgen- und CT), Screenings/Aufnahmen, Reha und ambulanter Versorgung. Für die Unterbringung der Patienten stehen Intensivbetten, Akutbetten und ?Selbstpflegebetten? zur Verfügung.

  • Die Global Mercy kann bis zu 641 Besatzungsmitglieder einschließlich ihrer Familienangehörigen aufnehmen. Zu den Einrichtungen an Bord gehören ein Auditorium mit 682 Sitzplätzen, eine Schule, Fitnessräume, ein Schwimmbad, ein Café, ein Geschäft und eine Bibliothek – allesamt so konzipiert, dass bis zu 950 Personen an Bord Platz finden, wenn das Schiff im Hafen liegt. 
  • Über die chirurgische Kapazität hinaus wird die Global Mercy eine hochmoderne Lernumgebung anbieten: darunter ein chirurgisches Simulationslabor mit Virtual und Augmented-Reality, Dummies für praktische Übungen und anderes Material. Außerdem gibt es einen Simulationsraum für die postoperative Versorgung, der es den Ausbildern ermöglicht, Gegebenheiten vor Ort nachzustellen. So werden die Operationstechniken in einer Umgebung vermittelt, die so ausgestattet – und oft beschränkt – ist, wie die, in der später tatsächlich operiert wird. 
  • Ehrenamtliche Fachkräfte erweitern ihr Wissen und ihre Fähigkeiten durch Post-OP-Szenario-Training, Grundlagentraining zur Vorbereitung auf die Live-Operationserfahrung, Mentoring für stark nachgefragte Verfahren und vieles mehr.
  • Mercy Ships sucht ehrenamtliche Mitarbeiter für den Betrieb des Schiffes und die Arbeit auf der Global Mercy in den unterschiedlichsten Bereichen: darunter Chirurgie und Pflege, Nautik, Küche, Schule, Elektrotechnik, Handwerk und mehr. 
  • Die Global Mercy bietet Menschen die Möglichkeit, ihre besonderen Fähigkeiten dazu einzusetzen, die Gesundheitsversorgung in vielen Ländern der Welt positiv zu beeinflussen. Jeder mit seinen ganz persönlichen Eigenschaften und Erfahrungen kann dabei helfen.

Die Global Mercy kann überall auf der Welt tätig werden und wird zunächst den Einsatz von Mercy Ships in Afrika verstärken.

Seit Inbetriebnahme der Africa Mercy im Jahr 2007 plant Mercy Ships, die Flotte um ein weiteres Schiff mit gleicher oder größerer Kapazität zu erweitern. Dieses neue Schiff wird die Möglichkeiten von Mercy Ships, Hoffnung durch Heilung zu bringen, mehr als verdoppeln und gleichzeitig die Infrastrukturprogramme und das Ausbildungspotenzial erheblich steigern.

Dank der Großzügigkeit unserer Spender wird Mercy Ships die Global Mercy schuldenfrei in Besitz nehmen. Das Gesamtbudget von der Planung und dem Bau der Global Mercy, über die Ausstattung des voll funktionsfähigen Krankenhauses an Bord, die Überführung des Schiffes nach Afrika bis zur Begrüßung des ersten Patienten an Bord, beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro. Mercy Ships hat schon jetzt den Großteil dieses Betrags beisammen. 

Wir sind jedem Einzelnen dankbar, der in dieses neue Schiff investiert hat. Es verdoppelt unsere Möglichkeiten, in den kommenden Jahren tausenden von Menschen Hoffnung durch Heilung zu bringen. Dafür benötigen wir auch künftig laufend Spenden.

Wir konzentrieren uns erst einmal auf den Start der Global Mercy. Ob noch weitere Schiffe unsere Flotte verstärken werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Der Bau der Global Mercy im Zeitraffer

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"Ich habe Hochachtung vor dem Einsatz von Mercy Ships für nachhaltige Veränderungen in einer Welt voller Not. Mercy Ships hat sich mit seiner Vision, dem afrikanischen Kontinent Hoffnung durch Heilung zu bringen, der großen Vision einer afrikanischen Renaissance angeschlossen. ... Ich bewundere Vision und Engagement von Mercy Ships und lade Sie ein, gemeinsam mit mir diese wertvolle Arbeit zu unterstützen und dazu beizutragen, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen."
"Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung unterstützt Mercy Ships seit 2006. Der unermüdliche Einsatz der Mitarbeiter von Mercy Ships vor Ort und die Kombination aus direkter medizinischer Hilfe und medizinischer Ausbildungsförderung bilden die Grundlage für eine wirkungsvolle und nachhaltige humanitäre Hilfeleistung. Wir freuen uns, dass wir in Mercy Ships einen verlässlichen und engagierten Partner gefunden haben, mit dem wir auch in entfernten Ländern, deren Infrastruktur sich im Aufbau befindet, einen Beitrag zu gezielter und umfassender Hilfe leisten können."

Mehr über unsere Schiffe

Technische Informationen über die Global Mercy

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Durch Filtern und Aufbereiten von Kondenswasser aus der Klimaanlage für technische Zwecke wird der Trinkwasserverbrauch um etwa 50% gesenkt

Die Schiffssysteme sorgen zuverlässig und effizient für Strom, sauberes Wasser und Klimatisierung für das Krankenhaus und die Besatzung.

Hocheffiziente Klimaanlagen reduzieren den Gesamtenergieverbrauch um ca. 15%.

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