Abra

Eine Operation schenkt neue Würde

15.06.2015

Vor vierundzwanzig Jahren begannen bei Abra die Wehen. Es war ihr fünftes Kind, eine Hausgeburt. Aber diesmal lief alles anders…

Die Schmerzen hörten nicht auf, man brachte Abra ins nächste Krankenhaus. Die Ärzte konnten ihr trotz Kaiserschnitt nicht mehr helfen, das Baby starb und Abra lag danach fünf Tage im Koma. Als sie aufwachte, fand sie heraus, dass ihr Mann sie verlassen hatte und sie inkontinent war! Sie hatte eine Blasen-Scheidenfistel erlitten, eine Verletzung, die durch Komplikationen bei der Geburt entsteht und dazu führt, dass Betroffene den Fluss von Urin, Stuhl oder beidem nicht kontrollieren können.

Wegen des Geruchs, der sie umgab, wurde Abra von vielen gemieden. „Alle wussten von meiner Krankheit und gingen mir aus dem Weg”, sagt Abra. „Mir blieb nichts als stilles Leiden in abgeschiedener Einsamkeit.”

Die Ankunft der Africa Mercy in Lome, Togo, gab Abra neue Hoffnung! Sie wurde erfolgreich operiert und konnte wiederhergestellt nach Hause zurückkehren. Doch wenige Wochen später fiel sie einer brutalen Vergewaltigung zum Opfer, und die Wunde riss wieder auf. Der Alptraum begann von neuem. Leider hatte das Hospitalschiff den Hafen bereits verlassen und die erhoffte Hilfe stand nicht mehr zur Verfügung.

Doch nicht einmal ein Jahr später kehrte die Africa Mercy unverhofft nach Togo zurück und Abra konnte ein zweites Mal operiert werden. Heute strahlt sie vor Glück: „Mir geht es viel besser. Nein ... hervorragend! Ich bin voller Freude!”

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