Akuavi

Ein neues Leben für Akuavi

30 Jahre litt Akuavi unter einem Geschwür, das sich über ihrem rechten Auge ausbreitete und unter keinem Tuch völlig versteckt werden konnte. Es hatte mit einer kleinen roten Stelle begonnen und wuchs im Lauf der Zeit zu einem riesigen Geschwür auf der Stirn an. Es verdeckte das rechte Auge und drohte auch das linke zu überwuchern.

Akuavis Leben wurde zu einem ständigen Kampf. Die Bemerkungen, die sie zu hören bekam, taten weh, und sie zog sich mehr und mehr zurück. Ihr Mann verließ sie, als die Wucherung nicht mehr zu übersehen war, und sie musste fortan allein für die drei Kinder sorgen.

Die Liebe zu ihren Kindern zwang sie jedoch, ihr Versteck zu verlassen. Sie arbeitete auf dem Land, baute Mais und Yams an. Aber weil sie ihre Ernte nicht selbst auf dem lokalen Markt verkaufen konnte, musste sie andere Leute dafür bezahlen mit teurem Geld.

Eines Tages hörte Akuavi im Radio, dass ein Hospitalschiff nach Togo kommen würde, das kostenlose medizinische Hilfe anbot. Von ihrer Schwester ermuntert und weil die eigene Not so groß war, ging Akuavi zur Voruntersuchung. Am gleichen Tag erhielt sie ihre Überweisung und ihren OP Termin.

Nach der Operation an Bord der Africa Mercy kamen ihr Bruder und ihre Schwester zu Besuch. Sie sahen alle Patienten in ihren Betten an, aber sie erkannten Akuavi nicht, bis sie nach ihnen rief. „Sie haben nur gestaunt!”, sagt Akuavi mit einem zufriedenen Lächeln. Nun konnte sie sich wieder am Leben erfreuen!

Heute kann Akuavi wieder selbst ihr Gemüse auf dem Kopf zum Markt tragen und es dort verkaufen, um die Familie zu versorgen. Sie muss sich nicht mehr schämen!

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