Elvie

Freude über ein Leben ohne Einschränkung

Die zweijährige Elvie kam mit einem so genannten Klumpfuß zur Welt. Ihr linker Fuß war hoffnungslos nach innen gekrümmt. Doch wie die meisten Mütter war auch Noeline, Elvies Mutter, fest entschlossen, Hilfe für ihre Tochter zu finden. Eine erste Operation im Alter von sechs Monaten blieb jedoch erfolglos. Die Krümmung in Elvies Fuß war unverändert. Elvie allerdings ließ sich von ihrem Klumpfuß nicht beim Spielen stören. Sie ist ein kleiner Wildfang, der Luftballons liebt! Schnell gewann sie die Herzen aller um sich herum. Im Gegensatz zu dem, was viele andere Patienten erleben müssen, zeigten die Menschen in Elvies Dorfgemeinschaft viel Mitgefühl. Und darüber hinaus schlossen sie sie so sehr ins Herz, dass sie ihre Deformierung kaum noch wahrnahmen.

Doch Elvies Mutter war sich der Probleme bewusst, die der Klumpfuß ihrem Kind eines Tages bereiten würde. Sie dachte an die Möglichkeiten, die Elvie aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung vielleicht verpassen würde. Das betrübte ihr Herz, und sie betete oft für ihre Tochter. Wie konnte sie ihr helfen? Einige Jahre später berichtete Noelines Pastor über Mercy Ships. „Die kommen mit einem Schiff und behandeln Menschen mit Fußerkrankungen. Sobald du mehr darüber im Fernsehen oder Radio erfährst, geh doch bitte zu dem Ort, den sie nennen. Vielleicht können sie euch dort helfen.” „Sobald ich von der Ankunft des Schiffes im Hafen von Toamasina hörte, machten wir uns auf den Weg zur Voruntersuchung im Manara-Penitra Krankenhaus“, erzählt Noeline. „Ich war hoffnungsvoll und bat Gott, mit uns zu sein. Wir sind gleich zum ersten Voruntersuchungstag gegangen.“ Mutter und Tochter standen mit Tausenden anderen Menschen in der Warteschlange. Noelines Freude war groß, als Elvie eine Karte mit einem Termin für eine kostenlose OP erhielt. Diese kleine gelbe Karte war für sie mehr als eine Terminerinnerung.

Für sie und ihre Tochter war sie ein Zeichen der Hoffnung auf ein normales Leben ohne Einschränkungen. Erfahrene Mercy Ships-Ärzte wendeten die Ponseti Methode an, um Elvies Klumpfuß zu behandeln. Die Behandlung war erfolgreich. Ein kleiner Eingriff, viele Verbandswechsel und einige Wochen später war die Krümmung in Elvies Fuß nicht mehr zu sehen. Noeline ist sehr dankbar und voller Freude! Ihr Dank gilt allen ehrenamtlichen Mercy Ships-Mitarbeitern und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz und ihren Finanzen eine kostenlose Operation für Elvie möglich gemacht haben. Sie träumt davon, dass Elvie eines Tages vielleicht selbst einmal eine Ärztin wird, damit sie Menschen in ihrem Land Madagaskar helfen kann – so, wie ihr geholfen wurde!

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