Fooday

Was Vaterliebe bewirken kann

„Fooday’s Start ins Leben war nicht leicht“, erzählt sein Vater Aladji. „Fooday war eine Frühgeburt. Er war so klein und schwach, dass wir dachten, er würde nicht überleben. Die ganze Familie und die Nachbarn beteten, dass er durchkäme ... Und Gott sei Dank schaffte er es.”

Er überlebte, aber damit waren die Probleme nicht behoben. Als Fooday mit achtzehn Monaten laufen lernte, stellte die Familie fest, dass seine Beine krumm waren. Das knappe Einkommen reichte nicht, um die Kräuterumschläge zu bezahlen, die der traditionelle Heiler zubereitete. Vor Verzweiflung begann Aladji sogar, für die Behandlung, die jedoch überhaupt nicht half, zu betteln.

„Fooday weinte jede Nacht vor Schmerzen. Noch schlimmer aber war die Schande, die ihn wegen seiner Beine erwarten würde.“ Die Ängste von Mutter Yakha waren nicht unbegründet. Als Fooday mit fünf Jahren in die Schule kam, wurde er von seinen Mitschülern ständig ausgelacht. Nur zu Hause fühlte er sich sicher und besuchte die Schule fortan nicht mehr.

Yakha und Aladji hofften auf ein Wunder. Aladji erinnert sich noch gut an den Morgen, als ihre Gebete erhört wurden. „Im Radio wurde bekanntgegeben, dass ein Hospitalschiff kommen und kostenlose Behandlungen anbieten würde. Ich hatte gehört, dass sie auch Kinder mit verkrümmten Beinen operieren würden. Yakha und ich waren überglücklich.”

Drei Wochen später kam Fooday zur kostenlosen Operation auf die Africa Mercy. Eine kleine Metallplatte in Form einer 8 wurde an der Aussenseite jedes Beines angebracht. Diese Achter-Platte, die nach und nach die Krümmung korrigiert, sorgt auch dafür, dass die Beine gerade weiterwachsen. Wenn diese Methode erfolgreich angewandt wird, erspart sie eine grössere Operation, bei der die Beine gebrochen und neu ausgerichtet werden müssen.

Wenn die Platten ihren Dienst getan haben, müssen sie entfernt werden, damit die Beine sich nicht in die andere Richtung krümmen! So kamen Aladji und Fooday eineinhalb Jahre später voller Erwartung zu einem letzten Eingriff zurück zur Africa Mercy, die inzwischen in Conakry in Guinea lag.

Krankenpflegerin Melinda Kaney war begeistert: „Die Platten haben wunderbar funktioniert und Fooday’s Beine begradigt!” Auch Vater Aladji war von Herzen dankbar, dass die Behandlung seines Sohnes so erfolgreich war. Nun kann Fooday wieder in die Schule gehen und vielleicht sogar Lehrer werden – der Traum seiner Mutter Yakha.

Doch zu Aladjis Überraschung konnte Mercy Ships auch ihm helfen. Jahrelang hatte sich alles um die Gesundheit seines Sohnes gedreht. Darüber hatte er die Schmerzen von seinen vier verfaulten Zähnen und einer Kieferentzündung völlig verdrängt. Doch während Fooday nun im Krankenhaustrakt der Africa Mercy war, hatte Aladji einen Termin bei den Mercy Ships-Zahnärzten. Als er danach auf das Schiff zurückkam, strahlte er über das ganze Gesicht und flüsterte seinem Sohn ins Ohr: „Fooday, dank Mercy Ships kann ich wieder lachen, und du kannst in die Schule! “

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