Kotiam

20 Jahre Schmerz und Scham

20 Jahre lebte Kotiam mit dem grossen, schmerzhaften Kropf.

Kotiam vor dem grössten privat betriebenen Spitalschiff der Welt. Nun kann das Leben neu beginnen!

Kotiam sitzt auf einem Bett in der Krankenabteilung des grössten privat betriebenen Spitalschiffs der Welt, der Africa Mercy. Seit einem Tag ist der Kropf, der an seinem Hals hing, fort. Er wurde von den Ärzten an Bord sorgfältig entfernt. „Ich komme aus einer armen Familie. Ich musste meine Ziege verkaufen, damit ich die Fahrt zum Hafen bezahlten konnte“, sagt er. „Aber als ich das Schiff sah war ich glücklich. Es war, als würde ich einen Bruder wiedersehen, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.“

Kotiams hat viel ausgehalten. Über 20 Jahre hinweg hatte sich an seinem Hals der Kropf gebildet. Er hatte ihm viel Schmerzen bereitet und ihn gehindert, sein Land richtig zu bearbeiten. So hatte die Familie selten genug zu essen und die meisten seiner 14 Kinder konnten nicht regelmässig zur Schule gehen.

Ein Schiff wird kommen ...

Doch eines Tages verbreitete sich im Dorf die Nachricht, Ärzte aus einem fremden Land wären gekommen, um Menschen mit Krankheiten wie seiner kostenlos zu operieren. Kotiam reiste an den Ort, an dem die Ärzte angeblich waren. Doch alles, was er bei seiner Ankunft fand, waren ein leeres Haus und herumliegende Flugblätter und Poster. Verwirrt beugte er sich hinunter, um eines der Blätter aufzuheben. Es zeigte eine Frau mit einem geschwollenen Hals wie seiner und daneben ein Bild derselben Frau mit normalem Hals. Kotiam brauchte nicht lange, um die angegebene Telefonnummer zu wählen. Der Rest ist Geschichte!

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