Lawson

Von der Schwelle des Todes gerettet

Wegen einem Geschwür in seinem Mund drohte Lawson zu verhungern – bis er zur Africa Mercy kam.

Aus den sanften Augen sprach verzweifelte Hoffnung. „Ich bin gekommen, weil ich Hilfe brauche“, brachte Lawson mühsam hervor. Eine grässliche Geschwulst entstellte Mund und Wangen, die Zähne ragten in alle Richtungen. Sie wuchs seit vier Jahren und hinderte ihn am Atmen, Essen und Sprechen – und schliesslich auch am Arbeiten.

Der Tumor zerstörte sein Leben und trennte ihn von allem, was er liebte. Die Leute im Dorf wollten ihm nicht mal mehr etwas zu essen verkaufen, weil sie sagten, er sei ein Teufel, und Angst vor ihm hatten. Seine Frau hatte ihn verlassen und die drei Kinder zurückgelassen. Doch ohne Arbeit und Essen konnte er die Familie nicht versorgen.

Und so war Lawson, früher einer der bekanntesten Footballspieler Ghanas, dazu verdammt, sich in seinem Haus zu verstecken.

Eines Tages wurde im Radio bekannt gegeben, dass ein Spitalschiff, die Africa Mercy, bald nach Togo kommen und unentgeltliche Operationen anbieten würde. In Lawson wuchs die Hoffnung. Er liess die Kinder in der Obhut seiner Mutter und machte sich auf den Weg zur Voruntersuchung.

Lawson stand buchstäblich an der Schwelle des Todes, da der Tumor ihn allmählich erstickte. Er wurde als Patient aufgenommen und schon am nächsten Tag operiert. Drei Ärzte und acht Stunden waren nötig, um den gutartigen Tumor zu entfernen und Nase, Oberlippe und Wange wiederherzustellen. Mitglieder der Crew spendeten Blut für die Transfusionen.

Lawson war überglücklich, als er am nächsten Tag den Verband um seine Wange betastete – der Tumor war fort! Im nächsten Jahr sind noch mehrere Operationen nötig, um das Gesicht vollständig zu rekonstruieren. Doch sein Leben ist gerettet und seine Menschenwürde wiederhergestellt.

Freudentränen liefen Lawson über die Wangen und er hielt sie nicht zurück. „Ich kann es kaum glauben. Es ist ein Wunder! Mein Weg war krumm, aber nun ist er wieder gerade. Ich bin wieder gesund!“

Lawson kann es kaum erwarten, mit dem neuen Aussehen zu seiner Familie zurückzukehren. Und er kann es auch kaum erwarten, wieder richtig zu essen – vor allem den Eintopf seiner Mutter mit Gemüse, Fisch und rotem Öl. Und dann wird er überlegen, wie sein neues Leben aussehen soll.

Beim Betrachten der Fotos vor und nach der Operation sagt er: “Ich will allen meine Fotos zeigen, damit die Leute sehen, was Mercy Ships für mich getan hat. Alle, die mich sehen, werden staunen“, grinst er. „Ich lebe. Hallelujah!”

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