Maevas neue Schuhe

Maeva vor der OP

Es war ein sonniger, entspannter Nachmittag in einem Dorf in Kamerun. Die Luft flimmerte vor Hitze als die einmonatige Maeva friedlich in ihrer Krippe schlief. Die Vorhänge tanzten im Wind und ihre Familie ruhte im Schatten vor dem Haus.

Plötzlich hörten sie gellende Schmerzensschreie aus dem Zimmer ihrer Neugeborenen.

Maevas vierjähriger Bruder hatte einige Streichhölzer entdeckt und mit ihnen gespielt, als das Moskitonetz seiner kleinen Schwester Feuer fing. Innerhalb weniger Minuten war das Netz in Flammen aufgegangen, das die gequält schreiende Maeva gefangen hielt.

Schwere Verbrennungen

Ihre Familie und Nachbarn warfen verzweifelt Palmblätter und Sand auf das Kind, um die Flammen zu löschen. Sie erstickten die Flammen mit ihren Mänteln und holten das schreiende Baby heraus, das nun schwere Verbrennungen an Beinen, Fuß und Hand hatte. Sie wurde ins örtliche Krankenhaus gebracht, wo ihre schweren Wunden behandelt wurden. Ihrer Familie wurde gesagt, dass sie eine Operation braucht. Aber das konnten sie sich nicht leisten.

Maeva auf der Krankenstation

Schweren Herzens brachte Maevas Familie sie nach Hause und versuchte, ihren Schmerz zu lindern. Aber als die kleine Maeva heranwuchs, zeigte sich, dass das Narbengewebe die Haut zusammenzog und somit die Zehen an ihren Füßen hochzog. Sie würde wahrscheinlich niemals richtig laufen oder Schuhe tragen können und sie würde für den Rest ihres Lebens eine Behandlung gegen Schmerzen brauchen. Im Laufe der Jahre lachten die anderen kleinen Mädchen über Maeva, während sie weinend nach Hause hinkte.

Großmutter Benedict sorgte sich um Enkelin

"Ihr einziger Wunsch mit fünf Jahren war es, schöne Schuhe tragen zu können wie die anderen Mädchen", erinnert sich ihre Großmutter Benedict.

Großmutter und Enkelin im Glück

Benedikt hatte jahrelang Geld gespart, um ihrem Enkelkind eine Operation zur Linderung ihres Leidens zu schenken, aber dieser Traum schien oft zu weit weg. "Ich war besorgt, dass sie anders werden würde und dass dies ihre Zukunft und ihre Chancen im Leben beeinflussen würde. Ich war auch traurig und unruhig, denn jedes Mal, wenn Maeva weit laufen musste, hatte sie Schmerzen."

Als Benedict von Mercy Ships hörte, ergriff sie die Gelegenheit. Von dem Tag an, an dem sie auf dem Schiff ankamen, versprach Benedict Maeva, sie würde in einem brandneuen Paar Schuhe nach Hause gehen "genau wie die anderen Mädchen".

Ein Traum wird wahr

"Ich werde ihr ein Paar Schuhe kaufen, um zu feiern, wenn sie ihre Zeit hier beendet hat", sagte Benedict stolz. Maeva begann von den Farben und Formen der Pantoffeln und Sandalen zu träumen, die sie eines Tages tragen könnte.

Schließlich war es nach einer Operation und einer mehrwöchigen Rehabilitation an Bord der Africa Mercy soweit: die Träume der fünfjährigen Maeva wurden wahr! Sie bekam ihr eigenes Paar Schuhe geschenkt.... und sie passen!


Weiterführende Links:

Hintergrundinfo über unser chirurgisches Programm

Wenn auch Sie dazu beitragen möchten, dass Patienten wie Maeva geholfen wird, können Sie die Arbeit von Mercy Ships mit einer Spende unterstützen.

28. Mai 2018

bringt Hoffnung und Heilung...