Neue Partnerschaft soll Durchbruch schaffen

Mercy Ships und AUDA-NEPAD setzen sich für Millionen von Menschen ein

Während der World Policy Conference 2024 in Abu Dhabi wurde eine Partnerschaft zwischen Mercy Ships und der African Union Development Agency (AUDA-NEPAD) bekannt gegeben, die darauf abzielt, die chirurgische Versorgung in Afrika zu verbessern. Dieses Bündnis wird nicht nur das Gesundheitswesen in den betroffenen Regionen stärken, sondern auch Millionen von Menschen den Zugang zu lebensrettender, chirurgischer Versorgung ermöglichen. Als Mercy Ships Deutschland e. V. sind wir stolz darauf, Teil dieser Zusammenarbeit zu sein, die einen bedeutenden Unterschied für die Gesundheit der afrikanischen Bevölkerung machen wird.

In Afrika, insbesondere in Subsahara-Afrika, haben etwa 93% der Bevölkerung keinen Zugang zu rechtzeitiger und bezahlbarer chirurgischer Versorgung. Dies führt zu Todesfällen und leidvollen Gesundheitsproblemen, die oft mit einfachen Eingriffen hätten vermieden bzw. behandelt werden können. Hier setzt die Partnerschaft zwischen AUDA-NEPAD und Mercy Ships an: Gemeinsam wollen wir die Gesundheitsinfrastruktur vor Ort verbessern und den Zugang zu sicherer, hochqualitativer chirurgischer Versorgung erweitern.

Das MoU: Ein Meilenstein für Afrika

Das Memorandum of Understanding (MoU) wurde unterzeichnet, mit dem Ziel, die Gesundheitssysteme in Afrika zu stärken. Der Fokus liegt auf der Schaffung nachhaltiger Lösungen, die es den afrikanischen Ländern ermöglichen, ihre Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern. Durch die Kombination der Expertise von AUDA-NEPAD in der Stärkung von Gesundheitssystemen und der Erfahrung von Mercy Ships in der Bereitstellung von chirurgischen Diensten werden wir gezielt die bestehenden Herausforderungen in der chirurgischen Versorgung angehen.

Ein konkreter Schritt in Richtung ganzheitlicher Gesundheitsversorgung

Dr. Juliette Tuakli, Mercy Ships Afrika-Botschafterin, erklärte: „Wir sind stolz darauf, mit AUDA-NEPAD zusammenzuarbeiten, um den Menschen in Afrika Hoffnung und Heilung zu bringen. Gemeinsam können wir die Lücke in der chirurgischen Versorgung schließen und so unzählige Leben retten.“

Für Mercy Ships ist dies ein bedeutender Schritt hin zu einer gerechteren Welt, in der jeder Mensch – unabhängig von seiner Herkunft oder seinem sozialen Status – Zugang zu den notwendigen medizinischen Behandlungen hat. Der Aktionsplan, der im Rahmen dieser Partnerschaft entwickelt wird, soll klare Ziele und einen Zeitrahmen festlegen, um diese Vision zu verwirklichen.

Mercy Ships bringt Hoffnung und Heilung

Wenn auch Sie die wertvolle Arbeit von Mercy Ships unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende.

Letzte Blogposts

Porträtaufnahme von Dorothee Mäule vor dem Schornstein der Global Mercy.

Die unsichtbaren Lebensretter an Bord

Dorothee Mäule ist medizinisch-technische Laborassistentin. Während ihrer Zeit an Bord der Global Mercy arbeitete sie im Labor. Sie liebt gute Gespräche, Cookies backen mit Freunden und wenn Glaube und Medizin Hand in Hand gehen. Im Interview erzählt sie uns, was sie an ihrer Arbeit so liebt.

Crewmitglied Marcin Bierc

Zweite Heimat

„Falls du die Welt, die Medizin und auch dich selbst von einer anderen Perspektive erleben möchtest – dann ist das der place to be“, schwärmt Dr. Marcin Bierc (47). Mitte April feiert der Stuttgarter Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg ein besonderes Jubiläum. Seine große Leidenschaft, zu helfen, motiviert ihn, bereits zum 15. Mal ehrenamtlich für Mercy Ships zu arbeiten. Was ihn immer wieder zurück an Bord der Hospitalschiffe führt? Die außergewöhnlichen zwischenmenschlichen Begegnungen, die besondere Atmosphäre und die Erfüllung, anderen Menschen helfen zu können.

Poträtaufnahme von Patient Thierry vor der Africa Mercy

Thierry – Strahlende Hoffnung durch Ihre Hilfe

Eigentlich ist der Madagasse mit grauem Anglerhut und schwarzem
Oberlippenbart bekannt für sein fröhliches Lachen und seine Geselligkeit.
Eigentlich liebt es Thierry, mit Freunden unterwegs zu sein, zu reden,
zu lachen. Eigentlich. Denn bereits im Alter von 25 Jahren erfuhr
sein Leben eine tragische Wendung. Zunächst kaum merklich, dann
deutlich sichtbar.

Gruppenbild der ehrenamtlichen Mitarbeiter Manfred Harre, Stephanie Pape, Franziska Kaestner und Georg Eggers

Ehrenamtliche zu Gast bei Klassik Radio

Eine Apothekerin, eine Ärztin für Innere Medizin, ein MKG-Chirurg und ein Medizintechniker. Alle sind Experten in ihren Fachgebieten. Alle verbindet die Leidenschaft, notleidenden Menschen in Afrika zu helfen. Alle haben am Sonntag, 22. März, über ihre Mercy-Ships-Einsätze gesprochen – im Klassik Radio Spezial.

Tags

TEILEN

Bild von Stefanie Odersky
Stefanie Odersky

berichtet über die neue Partnerschaft von Mercy Ships.

Ähnliche Beiträge

Bringen Sie mit uns Hoffnung nach Afrika!