Palliativpflege für den Senegal
Dr. Rokhaya Thiam gibt ihr Wissen aus dem Palliativkurs der Africa Mercy weiter
Dr. Rokhaya Thiam hat vor kurzem Senegals erste gemeinnützige Vereinigung für Palliativmedizin gegründet. Sie bietet auch direkte Patientenversorgung an.
Die Leidenschaft von Dr. Thiam für die Palliativpflege geht auf eine sehr persönliche Reise zurück. Die Ärztin erlebte sowohl die Pflege als auch den Verlust eines geliebten Menschen. Später war sie eine von zweiunddreißig medizinischen Fachkräften, die an unserem Palliativpflegekurs teilnahmen, der zum ersten Mal während eines Außeneinsatzes der Africa Mercy im Senegal angeboten wurde.
Dr. Thiams langfristige Vision für die „Alliance for Palliative Care“ im Senegal ist, dass eines Tages allen Menschen in ihrem Land kostenlose Palliativpflege zur Verfügung stehen wird:
„Meine Hoffnung ist, eines Tages im ganzen Senegal Palliativpflege zu haben, selbst im kleinsten Dorf.“
Es ist ein Traum, den alle bei Mercy Ships mit Dr. Thiam teilen. „Wir sind so glücklich, dass wir unser Wissen mit Dr. Thiam teilen und sie bei der Geburt ihrer gemeinnützigen Organisation unterstützen konnten“, sagt Christina van der Zande, Leiterin des Palliativpflegeteams auf der Africa Mercy.
„Wir werden weiterhin unsere Unterstützung aus der Ferne anbieten, bis Mercy Ships in den Senegal zurückkehren kann und wir wieder in der Lage sind sie persönlich zu unterstützen“.
Unser Newsletter berichtet regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen in unseren Partnerländern.
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Alumni-Treffen 2026 & Serienpremiere
Am Samstag, den 19. September, hatte der Mercy Ships Deutschland e. V. Alumni und Unterstützer der internationalen Hilfsorganisation zu einem besonderen Event eingeladen. In den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Augsburg hatten die rund 90 Gäste die Möglichkeit, sich auszutauschen und Neues über die Einsätze in Afrika zu erfahren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand jedoch die Serienpremiere von The Mercy Ships – einer Reality-Dokumentation, die ab dem 2. Oktober 2026 exklusiv auf Bibel TV ausgestrahlt wird. Die TV-Serie ermöglicht spannende Einblicke in den Alltag auf den Hospitalschiffen.

„Das ist mein Zuhause“
Liebe auf den ersten Blick war es nicht zwischen Shaniva Textor und Mercy Ships. Doch was als Zweifeln begann, entwickelte sich zu einer unglaublich positiven Erfahrung, die die 26-Jährige nie wieder vergessen wird. Als junge verheiratete Frau entschied sich die Technische Sterilisationsassistentin, ihr vertrautes Leben für zwei Monate hinter sich zu lassen. Ihren Ehemann, den Heimatort Steinen in Süddeutschland, Freunde und Familie – alles ließ sie zurück, um einem Ruf Gottes zu folgen. Leicht fiel ihr das nicht. Doch eines lernte sie schnell: Ein Zuhause kann sie überall auf der Welt finden – sogar auf einem Hospitalschiff in Madagaskar.

„Es ist ein Wunder“
Ali Naddaf (46) ist schon viel rumgekommen auf der Welt. Entsprechend erfahren ist er mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Mit seiner Familie lebt er derzeit in Mittelhessen. Naddaf ist leitender Oberarzt für endokrine Chirurgie in der Asklepios Klinik in Lich. Der Schilddrüsenexperte setzte seine Expertise im Januar 2026 für zwei Wochen in Sierra Leone ein – an Bord der Global Mercy. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der ihn gestärkt, motiviert und dankbar nach Hause kehren ließ – mit dem großen Wunsch, Mercy Ships in Zukunft jährlich zu unterstützen.

„Es tut gut, anderen etwas geben zu können“
Die Arbeit von Mercy Ships funktioniert nur, weil zahlreiche Menschen ein leidenschaftliches Herz für unsere Arbeit haben. Das drückt sich in vielfältigster Art und Weise aus. Unsere Einsätze werden beispielsweise auch von starken Firmen getragen, die durch ihr Firmenengagement verantwortungsbewusstes Handeln zeigen. Die Viertler GmbH ist so eine Firma. Im Interview spricht Geschäftsführer Ingo Viertler über seine Herzenshaltung.
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