Palliativpflege für den Senegal

Dr. Rokhaya Thiam gibt ihr Wissen aus dem Palliativkurs der Africa Mercy weiter

Dr. Rokhaya Thiam hat vor kurzem Senegals erste gemeinnützige Vereinigung für Palliativmedizin gegründet. Sie bietet auch direkte Patientenversorgung an.

Die Leidenschaft von Dr. Thiam  für die Palliativpflege geht auf eine sehr persönliche Reise zurück. Die Ärztin erlebte sowohl die Pflege als auch den Verlust eines geliebten Menschen. Später war sie eine von zweiunddreißig medizinischen Fachkräften, die an unserem Palliativpflegekurs teilnahmen, der zum ersten Mal während eines Außeneinsatzes der Africa Mercy im Senegal angeboten wurde. 

Dr. Thiams langfristige Vision für die „Alliance for Palliative Care“ im Senegal ist, dass eines Tages allen Menschen in ihrem Land kostenlose Palliativpflege zur Verfügung stehen wird: 

„Meine Hoffnung ist, eines Tages im ganzen Senegal Palliativpflege zu haben, selbst im kleinsten Dorf.“

Es ist ein Traum, den alle bei Mercy Ships mit Dr. Thiam teilen. „Wir sind so glücklich, dass wir unser Wissen mit Dr. Thiam teilen und sie bei der Geburt ihrer gemeinnützigen Organisation unterstützen konnten“, sagt Christina van der Zande, Leiterin des Palliativpflegeteams auf der Africa Mercy.  

„Wir werden weiterhin unsere Unterstützung aus der Ferne anbieten, bis Mercy Ships in den Senegal zurückkehren kann und wir wieder in der Lage sind sie persönlich zu unterstützen“.

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Porträtaufnahme von Dorothee Mäule vor dem Schornstein der Global Mercy.

Die unsichtbaren Lebensretter an Bord

Dorothee Mäule ist medizinisch-technische Laborassistentin. Während ihrer Zeit an Bord der Global Mercy arbeitete sie im Labor. Sie liebt gute Gespräche, Cookies backen mit Freunden und wenn Glaube und Medizin Hand in Hand gehen. Im Interview erzählt sie uns, was sie an ihrer Arbeit so liebt.

Crewmitglied Marcin Bierc

Zweite Heimat

„Falls du die Welt, die Medizin und auch dich selbst von einer anderen Perspektive erleben möchtest – dann ist das der place to be“, schwärmt Dr. Marcin Bierc (47). Mitte April feiert der Stuttgarter Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg ein besonderes Jubiläum. Seine große Leidenschaft, zu helfen, motiviert ihn, bereits zum 15. Mal ehrenamtlich für Mercy Ships zu arbeiten. Was ihn immer wieder zurück an Bord der Hospitalschiffe führt? Die außergewöhnlichen zwischenmenschlichen Begegnungen, die besondere Atmosphäre und die Erfüllung, anderen Menschen helfen zu können.

Poträtaufnahme von Patient Thierry vor der Africa Mercy

Thierry – Strahlende Hoffnung durch Ihre Hilfe

Eigentlich ist der Madagasse mit grauem Anglerhut und schwarzem
Oberlippenbart bekannt für sein fröhliches Lachen und seine Geselligkeit.
Eigentlich liebt es Thierry, mit Freunden unterwegs zu sein, zu reden,
zu lachen. Eigentlich. Denn bereits im Alter von 25 Jahren erfuhr
sein Leben eine tragische Wendung. Zunächst kaum merklich, dann
deutlich sichtbar.

Gruppenbild der ehrenamtlichen Mitarbeiter Manfred Harre, Stephanie Pape, Franziska Kaestner und Georg Eggers

Ehrenamtliche zu Gast bei Klassik Radio

Eine Apothekerin, eine Ärztin für Innere Medizin, ein MKG-Chirurg und ein Medizintechniker. Alle sind Experten in ihren Fachgebieten. Alle verbindet die Leidenschaft, notleidenden Menschen in Afrika zu helfen. Alle haben am Sonntag, 22. März, über ihre Mercy-Ships-Einsätze gesprochen – im Klassik Radio Spezial.

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Bild von Markus Wittmer
Markus Wittmer
Markus Wittmer berichtet als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit regelmäßig über die Hilfseinsätze und Entwicklungszusammenarbeit von Mercy Ships.

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