Aus #firstworldproblems wird #WorldProblemsFirst
Die Kampagne von Mercy Ships verschiebt den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit
Funktioniert die Gesichts-ID Ihres Telefons wegen Ihrer Gesichtsmaske nicht? Kam Ihre Online-Bestellung einen Tag zu spät? Oder macht Sie vielleicht Ihr Versuch eines Do-it-yourself-Haarschnitts ein wenig verrückt? Dann können Sie sich mit Hilfe des Hashtags #firstworldproblems den Millionen von Menschen in sozialen Medien anschließen.
Wir wissen, dass auch Kleinigkeiten sich zu echten Problemen auswachsen können. Doch der Perspektivwechsel, der mit dem Posting über diese kleinen Unannehmlichkeiten zum Ausdruck kommt, ist eine großartige Gelegenheit, die Aufmerksamkeit auf eine andere Herausforderung zu lenken: den Mangel an chirurgischer Versorgung in Afrika. Wir laden Sie ein, Botschafter des Wandels zu sein – daher der Hashtag #WorldProblemsFirst.
Das aktuelle Weltproblem: die ärmste Milliarde in Subsahara-Afrika
Heute gibt es weltweit bis zu fünf Milliarden Menschen, die keinen Zugang zu sicheren und erschwinglichen chirurgischen und anästhesiologischen Dienstleistungen haben. Dieser Mangel an medizinischer Grundversorgung hat mehr Menschenleben gefordert als HIV/AIDS, Malaria und das Coronavirus zusammengenommen. Aus einer Studie der Lancet Commission über globale Chirurgie geht hervor, dass 93% der Menschen in Subsahara-Afrika keine chirurgische Grundversorgung erhalten können. Diese Ungleichheit ist die Ursache für den Tod von 16,9 Millionen Menschen jährlich. Vor diesem Hintergrund arbeitet Mercy Ships seit vielen Jahren mit mehreren Ländern zusammen. Und wir haben alle die Möglichkeit, in Afrika etwas zu bewirken.
Das richtige Thema zum richtigen Zeitpunkt
Wir wollen mit den Benutzern, die ihre #firstworldproblems posten, ins Gespräch kommen, Neugierde wecken und zum Nachdenken anregen.
Wer #firstworldproblems benutzt, zeigt der Welt , dass er das Glück hat, sich überhaupt beschweren zu können. Wir möchten dies als Gelegenheit nutzen, den Focus von den Problemen der Ersten Welt zu den Weltproblemen zu verschieben und die Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen im Gesundheitswesen in Afrika zu lenken.
Inspiration und Bildung, um Hoffnung durch Heilung zu bringen
Mit dem Gespräch über #WorldProblemsFirst wollen wir die Menschen dazu inspirieren, sich mit der Situation derer zu identifizieren, deren Geschichten wir erzählen. Und wir zeigen ihnen, wie sie die Herausforderungen im Gesundheitswesen angehen und selbst aktiv werden können.
Letzte Blogposts

Mercy Ships-Ehrenamtliche erhält renommierten Pflege-Award
Vanessa Body gehört zu Deutschlands Pflegekräften des Jahres. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin des Münchener LMU Klinikums engagiert sich ehrenamtlich als Teil des Anästhesie-Teams auf dem Hospitalschiff Africa Mercy. Für dieses leidenschaftliche Engagement erhielt Body den dritten Platz des diesjährigen Awards „Pfleger/Pflegerin des Jahres 2026“. Erhalten hat die 29-Jährige den Preis vom Baden-Badener Personaldienstleister Jobtour medicial. Dieser hat die Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro als Initiator von „Herz & Mut“ anlässlich des Internationalen Tags der Pflege (12. Mai) übergeben.

Africa Mercy erreicht ihren Einsatzort Madagaskar
Die Africa Mercy hat nach einer erfolgreichen Überfahrt von Durban ihren neuen Einsatzort in Madagaskar erreicht. Im Hafen von Toamasina wird das Hospitalschiff von Mercy Ships nun zum dritten Mal in Folge spendenfinanzierte Operationen für notleidende Menschen anbieten.

Bibel TV präsentiert Mercy Ships-Serie
Das christliche Medienunternehmen Bibel TV erweitert seine Medienpartnerschaft mit Mercy Ships. Der Ausbau umfasst eine 20-teilige neue Serie, die den Zuschauern auf bisher nie dagewesene Art Einblicke in das Leben und Arbeiten auf den Hospitalschiffen verschafft.

Ehrenamtler-Ehepaar bei Hope TV
„Für mich war schon früh klar, dass ich Menschen helfen möchte, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben, und gleichzeitig wollte ich meinen Glauben in meinem Beruf leben können“, sagte Ines Eschbach im Interview mit Mercy Ships Deutschland. Diese Vision teilt Ines auch mit ihrem Ehemann Timo Eschbach. Aus der gemeinsamen Vision wurde 2025 Wirklichkeit. Die Krankenschwester und der Elektriker wagten ein spannendes Abenteuer und blicken mittlerweile auf zwei bereichernde Einsätze zurück – an Bord der Global Mercy in Sierra Leone. Über diese erlebnisreiche und intensive Zeit sprachen sie jetzt in Hope TV.
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Ein Ort, der Hoffnung lebendig macht
In einer Welt, in der medizinische Versorgung leider oftmals immer noch ein Privileg ist, arbeitet Sophia Gehring, eine 28-jährige operationstechnische Assistentin aus Münster, daran, dieses Ungleichgewicht zu ändern. Ihre Einsätze auf den Hospitalschiffen von Mercy Ships haben nicht nur das Leben vieler Patienten verändert, sondern auch ihr eigenes.