Africa Mercy erreicht ihren Einsatzort Madagaskar
Nach dem verheerenden Zyklon Gezani bringt das Hospitalschiff wieder Hoffnung und Heilung zum Inselstaat
Die Africa Mercy hat nach einer erfolgreichen Überfahrt von Durban ihren neuen Einsatzort in Madagaskar erreicht. Im Hafen von Toamasina wird das Hospitalschiff von Mercy Ships nun zum dritten Mal in Folge spendenfinanzierte Operationen für notleidende Menschen anbieten.
Langanhaltende Verbundenheit
Seit 1996 unterstützt Mercy Ships Madagaskar in Form von humanitärer Arbeit. Der aktuelle Hilfseinsatz ist bereits der sechste. Ein starker Ausdruck für die wachsende Partnerschaft zwischen der internationalen Hilfsorganisation und der Regierung Madagaskars.
Zur rechten Zeit am rechten Ort
Die Rückkehr der Africa Mercy nach Madagaskar kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Nach den folgenschweren Verwüstungen des Zyklons Gezani bringt das Hospitalschiff vor allem neue Hoffnung und mutmachende Perspektiven für die Zukunft mit. Mercy Ships hat bereits Solidarität gegenüber der Bevölkerung signalisiert und versichert, den laufenden Wiederaufbau des Landes durch sichere chirurgische Versorgung und die langfristige Stärkung des Gesundheitssystems zu unterstützen. Nicholas Ahadjie, Landesdirektor von Mercy Ships in Madagaskar, sagte: „In dieser Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zyklon sind wir dankbar, an der Seite der Regierung und der Bevölkerung Madagaskars zu stehen und sowohl den chirurgischen Bedarf als auch die langfristige Widerstandsfähigkeit im Gesundheitswesen zu unterstützen.“
Ein Einsatz mit großen Zielen
Mercy Ships rechnet damit, im bevorstehenden Einsatz mehr als 1.400 Operationen sowie über 1.400 zahnärztliche Behandlungen durchzuführen. Neben den lebensverändernden medizinischen Eingriffen wird die Organisation auch in den Aufbau und die Stärkung des Gesundheitssystems von Madagaskar investieren. Mehr als 22.500 Stunden an Schulungen und Fortbildungen für medizinisches Fachpersonal im ganzen Inselstaat sind geplant.
Auf gute Zusammenarbeit
Mercy Ships schaut hoffnungsvoll auf die Zusammenarbeit mit der neu ernannten Gesundheitsministerin Dr. Managna Monira. „Gemeinsam arbeiten wir daran, sicherzustellen, dass eine hochwertige chirurgische Versorgung für die madagassische Bevölkerung zugänglicher wird, während wir gleichzeitig ein stärkeres, widerstandsfähigeres und nachhaltigeres Gesundheitssystem aufbauen“, sagte die madagassische Ministerin.
Unterstützung orientiert am Gesundheitssystem
Madagaskars nationaler Plan für Chirurgie, Geburtshilfe und Anästhesie dient weiterhin als Leitfaden für die Entwicklung des nationalen chirurgischen Versorgungssystems. In enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium richtet Mercy Ships seine Aktivitäten fortlaufend an der Gesundheitsstrategie des Landes aus. Die Hilfsorganisation unterstützt die Patientenauswahl in verschiedenen Regionen und stellt sicher, dass die Bedürftigsten Zugang zu spezialisierter chirurgischer Versorgung haben – in Bereichen wie Allgemeine Chirurgie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, pädiatrische Orthopädie, Allgemeine Chirurgie für Kinder, Augenheilkunde, plastisch-rekonstruktive Chirurgie, operative Gynäkologie Augen- und Zahnheilkunde.
Nachhaltige Hilfe
Ein zentrales Ziel von Mercy Ships ist es, die Gesundheitsversorgung in Madagaskar langfristig zu stärken. Initiativen wie chirurgische Aus- und Weiterbildung, Infrastrukturunterstützung und andere Programme werden in Zusammenarbeit mit nationalen und lokalen Partnern umgesetzt. Diese Bemühungen stellen sicher, dass die Versorgung auch nach der Abfahrt des Schiffes für kommende Generationen gesichert wird.
Unterstützung, die auf Partnerschaften aufbaut
Mercy Ships wird auch weiterhin mit Mission Aviation Fellowship (MAF), Freedom From Fistula (FFF) und der Universität von Mahajanga zusammenarbeiten und gleichzeitig weitere Partnerschaften anstreben, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung im Land weiter zu verbessern.
Mutmachende Bilanz, hoffnungsvolle Zukunftsaussichten
Seit dem Beginn des ersten Einsatzes in Madagaskar 1996 hat Mercy Ships mehr als 10.940 lebensverändernde chirurgische Eingriffe und über 66.640 zahnärztliche Behandlungen durchgeführt und dabei Tausende von medizinischen Fachkräften in ihren Fachgebieten geschult. Diese permanente Zusammenarbeit treibt ein stärkeres, nachhaltigeres Gesundheitssystem für die Zukunft Madagaskars voran.
Sie möchten mit Herz und Können Leben verändern? Mercy Ships lebt von ehrenamtlichem Engagement. Werden Sie Teil der Mercy Ships Crews und engagieren Sie sich ehrenamtlich auf den weltweit einzigartigen Hospitalschiffen.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Website.
Wir stehen Ihnen für alle Ihre Fragen gerne telefonisch unter 0 8191 98550-14 zur Verfügung. Mehr zu unseren Stellenangeboten finden Sie hier.
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„Es ist ein Wunder“
Ali Naddaf (46) ist schon viel rumgekommen auf der Welt. Entsprechend erfahren ist er mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Mit seiner Familie lebt er derzeit in Mittelhessen. Naddaf ist leitender Oberarzt für endokrine Chirurgie in der Asklepios Klinik in Lich. Der Schilddrüsenexperte setzte seine Expertise im Januar 2026 für zwei Wochen in Sierra Leone ein – an Bord der Global Mercy. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der ihn gestärkt, motiviert und dankbar nach Hause kehren ließ – mit dem großen Wunsch, Mercy Ships in Zukunft jährlich zu unterstützen.

„Es tut gut, anderen etwas geben zu können“
Die Arbeit von Mercy Ships funktioniert nur, weil zahlreiche Menschen ein leidenschaftliches Herz für unsere Arbeit haben. Das drückt sich in vielfältigster Art und Weise aus. Unsere Einsätze werden beispielsweise auch von starken Firmen getragen, die durch ihr Firmenengagement verantwortungsbewusstes Handeln zeigen. Die Viertler GmbH ist so eine Firma. Im Interview spricht Geschäftsführer Ingo Viertler über seine Herzenshaltung.

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berichtete über die Ankunft der Africa Mercy in Madagaskar
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