Aktuelles zur Lage in Madagaskar, eine Woche nach dem Zyklon Gezani
Am 10. Februar traf der tropische Wirbelsturm Gezani Madagaskar und die Hafenstadt Tamatave (Toamasina) besonders hart. Der Wirbelsturm verursachte weitreichende Zerstörungen und führte zu Evakuierungen, Todesfällen und erheblichen materiellen Verlusten. Die Unterbrechung der Wasser-, Strom- und Lebensmittelversorgung hat für die betroffenen Gemeinden zu extrem schwierigen Bedingungen geführt.
Als langjähriger Partner in Madagaskar sind wir uns der erheblichen Auswirkungen bewusst, die der Zyklon für Familien und Gemeinden in der gesamten Region hat. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen und bei unseren lokalen Mitarbeitern und Sicherheitsteams vor Ort. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Teams vor Ort und unserer Patienten haben für uns weiterhin höchste Priorität.
Wie geplant hat die Africa Mercy Madagaskar am Ende ihres letzten Einsatzes im Dezember 2025 verlassen. Derzeit befindet sie sich in Durban, Südafrika, wo sie ihrer jährlichen Wartung unterzogen wird. Auch wenn das Schiff derzeit nicht im Land ist, bleibt unsere Hingabe für die Menschen in Madagaskar unverändert.
Wir arbeiten eng mit unseren Partnern und den lokalen Behörden zusammen, um die Auswirkungen des Zyklons zu bewerten und die nächsten Schritte für Reparaturen und Wiederaufbau zu planen.
Lassen Sie uns gerne im Gebet zusammenkommen, um für die betroffenen Menschen in Madagaskar zu beten – für Hoffnung und Heilung.
Letzte Blogposts

„Es ist ein Wunder“
Ali Naddaf (46) ist schon viel rumgekommen auf der Welt. Entsprechend erfahren ist er mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Mit seiner Familie lebt er derzeit in Mittelhessen. Naddaf ist leitender Oberarzt für endokrine Chirurgie in der Asklepios Klinik in Lich. Der Schilddrüsenexperte setzte seine Expertise im Januar 2026 für zwei Wochen in Sierra Leone ein – an Bord der Global Mercy. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der ihn gestärkt, motiviert und dankbar nach Hause kehren ließ – mit dem großen Wunsch, Mercy Ships in Zukunft jährlich zu unterstützen.

„Es tut gut, anderen etwas geben zu können“
Die Arbeit von Mercy Ships funktioniert nur, weil zahlreiche Menschen ein leidenschaftliches Herz für unsere Arbeit haben. Das drückt sich in vielfältigster Art und Weise aus. Unsere Einsätze werden beispielsweise auch von starken Firmen getragen, die durch ihr Firmenengagement verantwortungsbewusstes Handeln zeigen. Die Viertler GmbH ist so eine Firma. Im Interview spricht Geschäftsführer Ingo Viertler über seine Herzenshaltung.

„Ich muss Mercy Ships danken“
Farahs Lächeln steckt an. Dabei hätte der 65-jährige Landwirt aus Sierra Leone in den vergangenen 15 Jahren viel Grund gehabt, verbittert zu sein. Sein warmherziges und optimistisches Wesen hat er aber nie ganz verloren – genauso wenig wie sein herzliches Lächeln. Der Familienvater ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass es sich immer lohnt, Mut und Hoffnung zu bewahren – auch wenn die Stürme des Lebens Unruhe verbreiten.

Drei Jahre, tausende veränderte Leben und eine treue Partnerschaft
Nach drei Einsätzen in Folge hat die Global Mercy ihren Einsatzort Sierra Leone verlassen, um zu den Kanaren zu fahren. Dort wird sie einer umfangreichen Wartung unterzogen. Doch was in Sierra Leone bleibt, ist ein großes Vermächtnis für die Menschen und das Land.
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berichtet über die aktuelle Lage in Madagaskar.
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