Die Africa Mercy in Madagaskar im Einsatz

Im Februar 2025 kehrt die Africa Mercy in den Hafen von Toamasina zurück. An Bord werden lebensverändernde Operationen durch ehrenamtliche Fachkräfte aus allen Teilen der Welt durchgeführt. Zudem sollen medizinische Fortbildungen für lokale Fachkräfte das Gesundheitssystem nachhaltig stärken.

Madagaskar

Hauptstadt
Antananarivo
Fläche
587.041 km²
Armut
75% leben unterhalb der Armutsgrenze
Index der menschlichen Entwicklung
Rang 173 von 191
Bevölkerung
28.812.000
Ärzte pro 1.000 Einwohnern
0,2
Sprachen
Amtssprache Malagasy & Französisch
Karte Madagaskar

Hilfe für die Menschen in Madagaskar

Bereits zum fünften Mal seit 1996, läuft ein Hospitalschiff von Mercy Ships den Hafen von Toamasina an. Ziel des Einsatzes ist es, langfristig die medizinische Versorgung in dem afrikanischen Inselstaat durch Fortbildung medizinischer Fachkräfte zu verbessern und gleichzeitig lebensverändernde Operationen an Bord der Africa Mercy durchzuführen.  

Der Bedarf an medizinischer Hilfe in Madagaskar ist groß. Gleichzeitig ist das afrikanische Land eines der ärmsten Länder Welt und findet sich auf Platz 173 von 191 im Index für menschliche Entwicklung. Eine Studie aus dem Jahr 2015 ergab, dass bis zu 95 % der Bevölkerung vor dem finanziellen Ruin stehen würden, wenn sie eine Operation benötigen. Mercy Ships wird vor Ort die Entfernung von Tumoren, die Korrektur von Lippen- und Gaumenspalten, die Behandlung des Grauen Stars, orthopädische und rekonstruktive plastische Chirurgie sowie Zahnbehandlungen vornehmen.

Madagaskar 2025: Offene Stellen an Bord

Mission Madagaskar 2024
Mission Madagaskar 2024
Mission Madagaskar 2024
Mission Madagaskar 2024

Aktuelles aus unserem Blog

Schilddrüsenchirurg Ali Naddaf auf dem Deck der Global Mercy.

„Es ist ein Wunder“

Ali Naddaf (46) ist schon viel rumgekommen auf der Welt. Entsprechend erfahren ist er mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Mit seiner Familie lebt er derzeit in Mittelhessen. Naddaf ist leitender Oberarzt für endokrine Chirurgie in der Asklepios Klinik in Lich. Der Schilddrüsenexperte setzte seine Expertise im Januar 2026 für zwei Wochen in Sierra Leone ein – an Bord der Global Mercy. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der ihn gestärkt, motiviert und dankbar nach Hause kehren ließ – mit dem großen Wunsch, Mercy Ships in Zukunft jährlich zu unterstützen.

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„Es tut gut, anderen etwas geben zu können“

Die Arbeit von Mercy Ships funktioniert nur, weil zahlreiche Menschen ein leidenschaftliches Herz für unsere Arbeit haben. Das drückt sich in vielfältigster Art und Weise aus. Unsere Einsätze werden beispielsweise auch von starken Firmen getragen, die durch ihr Firmenengagement verantwortungsbewusstes Handeln zeigen. Die Viertler GmbH ist so eine Firma. Im Interview spricht Geschäftsführer Ingo Viertler über seine Herzenshaltung.

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„Ich muss Mercy Ships danken“

Farahs Lächeln steckt an. Dabei hätte der 65-jährige Landwirt aus Sierra Leone in den vergangenen 15 Jahren viel Grund gehabt, verbittert zu sein. Sein warmherziges und optimistisches Wesen hat er aber nie ganz verloren – genauso wenig wie sein herzliches Lächeln. Der Familienvater ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass es sich immer lohnt, Mut und Hoffnung zu bewahren – auch wenn die Stürme des Lebens Unruhe verbreiten.

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