Die Global Mercy kehrt nach Sierra Leone zurück

Im August 2024 erreichte die Global Mercy erneut den Hafen von Freetown. An Bord werden lebensverändernde Operationen durch ehrenamtliche Fachkräfte aus allen Teilen der Welt durchgeführt.

Sierra Leone

Hauptstadt
Freetown
Fläche
71.740 km²
Armut
60% leben unterhalb der Armutsgrenze 
Index der menschlichen Entwicklung
Rang 181 von 191
Bevölkerung
8.600.000
Ärzte pro 100.000 Einwohnern
0,2
Sprachen
Amtssprache Englisch
Sierra Leone

Hoffnung für Sierra Leone

Die Not in Sierra Leone ist groß, ebenso wie das Potenzial dieses Landes. Sierra Leone ist ein schnell wachsendes Land mit mehr als 8,6 Millionen Einwohnern und liegt auf Platz 181 von 191 Ländern im Index für menschliche Entwicklung. Im Jahr 2015 gab es schätzungsweise nur 0,2 Chirurgen, Anästhesisten und Geburtshelfer pro 100.000 Einwohner.

Trotz der großen Herausforderungen lässt sich Sierra Leone in seinem Engagement für die Verbesserung seines Gesundheitssystems nicht beirren. Die Regierung hat der Ausbildung und Bindung einheimischer medizinischer Fachkräfte Priorität eingeräumt. 

Es ist bereits der siebte Hilfseinsatz für Mercy Ships in Sierra Leone. An Bord der Global Mercy werden voraussichtlich 1.400 Menschen die Chance auf eine sichere, spendenfinanzierte Operation erhalten. In der Zwischenzeit des 10-monatigen Einsatzes werden über 130 lokale Fachkräfte eine medizinische Fortbildung bekommen, um das Chirurgie-System des Landes nachhaltig zu verbessern.

Sierra Leone
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Gemeinsam für Kinder

Bereits seit 2020 begleitet uns die Aumund Foundation als verlässlicher Förderpartner mit Vertrauen, Tatkraft und dem gemeinsamen Ziel, Kindern in Afrika neue Lebensperspektiven zu schenken.

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Vorschaubild zum Blogbeitrag mit Vanessa Body

Vanessa Body im TV

Vanessa Body wurde in Madagaskar geboren, machte in Bad Tölz eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitet heute am Uniklinikum München. Im letzten Jahr erfüllte sie sich einen Jugendtraum und kehrte mit Mercy Ships in ihr Heimatland zurück, um auf der Africa Mercy ihren Landsleuten zu dienen. In diesem Monat war sie Talk-Gast in der BR Abendschau und berichtete live über die Arbeit auf dem Hospitalschiff.

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„Hier gehöre ich hin.“

„Das ist mein erster Einsatz“, erzählt Ellen-Tabea Schmid (27), die in Konstanz als Radiologieassistentin arbeitet. Für ein halbes Jahr hat sie auf der Global Mercy, dem größten privaten Hospitalschiff der Welt, mitgearbeitet. Gerade ist sie von ihrer Reise zurückgekehrt. Sie gibt zu: Die ersten Wochen waren überwältigend – unzählige Informationen, neue Abläufe, unbekannte Strukturen. Heute jedoch merkt sie, wie sehr sie in diesen Rhythmus hineingewachsen ist und wie sehr diese Zeit sie geprägt und verändert hat.

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