Die Liebe eines Vaters
Daoudas Weg zurück ins Leben
Als Dr. Mark Shrime und Dr. Gary Parker den 14-jährigen Daouda das erste Mal trafen, waren sie sich sicher: Die Operation seines Tumors wird speziell und kompliziert sein. Wie war es nur zu dieser massiven Wucherung gekommen, die seinen ganzen Mund ausfüllte?
Alles fing mit einem kleinen Knoten im Oberkiefer an, als Daouda vier Jahre alt war. Zehn Jahre lang versuchte Vater Hamady verzweifelt, medizinische Hilfe für seinen Sohn zu bekommen. Dafür fuhr er mit Daouda sogar bis nach Mali und Burkina Faso und investierte dabei seine gesamten Ersparnisse. Doch kein Arzt konnte helfen. So wuchs der Tumor immer weiter, bis Daouda kaum noch sprechen und essen konnte.
Er hatte viel Gewicht verloren und seinem Vater stand der Schmerz ins Gesicht geschrieben. „Ich weinte, wenn ich mein Kind ansah. Es war nicht fair, dass ich gut essen konnte, aber mein Kind konnte es nicht.“ Uns allen war klar: Ohne Operation würde Daouda eines Tages ersticken oder verhungern.
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„Es ist ein Wunder“
Ali Naddaf (46) ist schon viel rumgekommen auf der Welt. Entsprechend erfahren ist er mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Mit seiner Familie lebt er derzeit in Mittelhessen. Naddaf ist leitender Oberarzt für endokrine Chirurgie in der Asklepios Klinik in Lich. Der Schilddrüsenexperte setzte seine Expertise im Januar 2026 für zwei Wochen in Sierra Leone ein – an Bord der Global Mercy. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der ihn gestärkt, motiviert und dankbar nach Hause kehren ließ – mit dem großen Wunsch, Mercy Ships in Zukunft jährlich zu unterstützen.

„Es tut gut, anderen etwas geben zu können“
Die Arbeit von Mercy Ships funktioniert nur, weil zahlreiche Menschen ein leidenschaftliches Herz für unsere Arbeit haben. Das drückt sich in vielfältigster Art und Weise aus. Unsere Einsätze werden beispielsweise auch von starken Firmen getragen, die durch ihr Firmenengagement verantwortungsbewusstes Handeln zeigen. Die Viertler GmbH ist so eine Firma. Im Interview spricht Geschäftsführer Ingo Viertler über seine Herzenshaltung.

„Ich muss Mercy Ships danken“
Farahs Lächeln steckt an. Dabei hätte der 65-jährige Landwirt aus Sierra Leone in den vergangenen 15 Jahren viel Grund gehabt, verbittert zu sein. Sein warmherziges und optimistisches Wesen hat er aber nie ganz verloren – genauso wenig wie sein herzliches Lächeln. Der Familienvater ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass es sich immer lohnt, Mut und Hoffnung zu bewahren – auch wenn die Stürme des Lebens Unruhe verbreiten.

Drei Jahre, tausende veränderte Leben und eine treue Partnerschaft
Nach drei Einsätzen in Folge hat die Global Mercy ihren Einsatzort Sierra Leone verlassen, um zu den Kanaren zu fahren. Dort wird sie einer umfangreichen Wartung unterzogen. Doch was in Sierra Leone bleibt, ist ein großes Vermächtnis für die Menschen und das Land.
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berichtet über die bewegenden Hoffnungsgeschichten bei Mercy Ships.
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