Benefizaktion - Gymnasium St. Paulusheim

Spendenaktion mit Herz zugunsten Mercy Ships

Kinder helfen Kindern – Benefizaktion mit Herz zugunsten Mercy Ships

Strahlende Gesichter gab es kürzlich beim Sommergrillfest der Klasse 7d des privat- christlichen Gymnasiums St. Paulusheim in Bruchsal. Die Freude war groß, denn nach Lockdown und langer Zeit von Homeschooling und Einschränkungen gab es endlich mal wieder ein Klassenfest und die Möglichkeit, Gemeinschaft ganz real zu erleben.

Neben Grillen und ausgelassener Festgemeinschaft im Freien freute sich die Klasse über die Scheckübergabe ihrer zurückliegenden Benefizaktion. Denn bereits im Februar 2020 hatte die Klasse – damals 6d – das im Schulcurriculum fest verankerte Missionsfest unter dem Motto „ Kinder helfen Kindern“ zugunsten Mercy Ships veranstaltet.

In monatelangen liebevollen Vorbereitungen wurde gebastelt und geprobt und schließlich ein showreifes buntes Programm auf die Bühne gebracht. Eine Tombola, ein großer Basar sowie Musik- und Tanzdarbietungen rundeten den vergnüglichen Nachmittag ab. Großen Applaus gab es für das einstudierte Theaterstück „ Die kleinen Leute von Swabedoo“ .

Mit ihrem beherzten Engagement brachte die Klasse 2327,71 EUR zusammen – eine beachtliche Summe, mit der die Schüler/innen das Leben kranker Kinder in Afrika nachhaltig verändern können.
Wie groß die Not in Afrika ist, nicht nur im Hinblick auf die fehlende medizinische Versorgung, sondern auch in Sachen Bildung, erfuhren die Familien während des Missionsfestes bei einem Kurzfilm über die Africa Mercy und bei der Scheckübergabe im Sommer von Dr. Monika Barton, ehrenamtlicher Mitarbeiterin von Mercy Ships. Frau Barton war 2010 selbst an Bord der Africa Mercy in Togo, ihr Sohn 2019 im Senegal – mit einigen persönlichen Einblicken in dieser Hinsicht bedankte sich Frau Barton im Namen von Mercy Ships bei den engagierten Schüler/innen, ihren Familien und dem Lehrerteam.

An dieser Stelle auch vom Mercy Ships Team Deutschland und der Crew der Africa Mercy ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – besonders im Namen der Kinder, denen dank dieser tollen Benefizaktion ein neues Leben ermöglicht wird.

VON ❤️ DANKESCHÖN!

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Porträtaufnahme von Shaniva Textor in ihrem Arbeitsumfeld auf der Africa Mercy.

„Das ist mein Zuhause“

Liebe auf den ersten Blick war es nicht zwischen Shaniva Textor und Mercy Ships. Doch was als Zweifeln begann, entwickelte sich zu einer unglaublich positiven Erfahrung, die die 26-Jährige nie wieder vergessen wird. Als junge verheiratete Frau entschied sich die Technische Sterilisationsassistentin, ihr vertrautes Leben für zwei Monate hinter sich zu lassen. Ihren Ehemann, den Heimatort Steinen in Süddeutschland, Freunde und Familie – alles ließ sie zurück, um einem Ruf Gottes zu folgen. Leicht fiel ihr das nicht. Doch eines lernte sie schnell: Ein Zuhause kann sie überall auf der Welt finden – sogar auf einem Hospitalschiff in Madagaskar.

Schilddrüsenchirurg Ali Naddaf auf dem Deck der Global Mercy.

„Es ist ein Wunder“

Ali Naddaf (46) ist schon viel rumgekommen auf der Welt. Entsprechend erfahren ist er mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Mit seiner Familie lebt er derzeit in Mittelhessen. Naddaf ist leitender Oberarzt für endokrine Chirurgie in der Asklepios Klinik in Lich. Der Schilddrüsenexperte setzte seine Expertise im Januar 2026 für zwei Wochen in Sierra Leone ein – an Bord der Global Mercy. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der ihn gestärkt, motiviert und dankbar nach Hause kehren ließ – mit dem großen Wunsch, Mercy Ships in Zukunft jährlich zu unterstützen.

„Es tut gut, anderen etwas geben zu können“

Die Arbeit von Mercy Ships funktioniert nur, weil zahlreiche Menschen ein leidenschaftliches Herz für unsere Arbeit haben. Das drückt sich in vielfältigster Art und Weise aus. Unsere Einsätze werden beispielsweise auch von starken Firmen getragen, die durch ihr Firmenengagement verantwortungsbewusstes Handeln zeigen. Die Viertler GmbH ist so eine Firma. Im Interview spricht Geschäftsführer Ingo Viertler über seine Herzenshaltung.

„Ich muss Mercy Ships danken“

Farahs Lächeln steckt an. Dabei hätte der 65-jährige Landwirt aus Sierra Leone in den vergangenen 15 Jahren viel Grund gehabt, verbittert zu sein. Sein warmherziges und optimistisches Wesen hat er aber nie ganz verloren – genauso wenig wie sein herzliches Lächeln. Der Familienvater ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass es sich immer lohnt, Mut und Hoffnung zu bewahren – auch wenn die Stürme des Lebens Unruhe verbreiten.

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Bild von Monika Barton
Monika Barton

ehrenamtliche Mitarbeiterin von Mercy Ships Deutschland e.V.

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