Gemeinsam für Kinder
seit fünf Jahren stark an unserer Seite – die Aumund Foundation
Bereits seit 2020 begleitet uns die Aumund Foundation als verlässlicher Förderpartner mit Vertrauen, Tatkraft und dem gemeinsamen Ziel, Kindern in Afrika neue Lebensperspektiven zu schenken.
Die Arbeit der Aumund Foundation mit Sitz in Rheinberg, Nordrhein-Westfalen, fußt auf drei Säulen: Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung sowie öffentliches Gesundheitswesen. Insbesondere im Gesundheitsbereich zeigt sich die enge Verbundenheit mit unserer Arbeit. Kinder, die sonst keine Chance auf eine Operation hätten, erhalten dank dieser Förderung medizinische Hilfe in den Fachbereichen Orthopädie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie allgemeine Kinderchirurgie.
Doch Hilfe endet für die gemeinnützige Stiftung nicht mit der Operation. Sie investiert gezielt in Fortbildungsprojekte, um nachhaltige Strukturen in Afrika aufzubauen. Dazu gehören die Ausbildung von Medizintechnikern im Senegal sowie Programme zur Kataraktchirurgie in Togo, bei denen lokale Fachkräfte geschult werden. So wächst langfristig die medizinische Eigenständigkeit ganzer Regionen und mit ihr die Hoffnung für unzählige Kinder. „Unser Ziel ist es, Gesundheits- und Bildungsprojekte miteinander zu verknüpfen und so einen langfristigen Mehrwert zu schaffen. Daher werden wir in Zukunft die medizinische Aus- und Weiterbildung medizinischer Fachkräfte vermehrt in den Fokus nehmen“ erläutert Katja Jüngst, Geschäftsführender Vorstand der Aumund Foundation.
Beim aktuellen Einsatz der Global Mercy in Sierra Leone unterstützt die Aumund Foundation neben der Kinderchirurgie auch die Frauenheilkunde und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
„Den Unterschied machen“ – das Vermächtnis von Franz-Walter Aumund
Der Gründer der Stiftung formulierte stets ein Ziel, das ebenso einfach wie tiefgreifend ist: den Unterschied machen. Sein Wunsch war es, die Lebenswege benachteiligter Kinder und Jugendlicher entscheidend zum Positiven zu verändern, durch Bildung, Fürsorge und medizinische Hilfe.
Dieser Gedanke prägt das Wirken der Stiftung bis heute. Auch nach seinem Tod im Februar 2023 bleibt sein Vermächtnis lebendig, in jedem Kind, das dank einer Operation wieder lachen kann, und in jedem jungen Menschen, der durch Bildung eine Zukunft gewinnt.
Nähe, die bewegt
Wie wichtig persönliche Begegnungen sind, zeigte sich bereits 2022, als Vertreter der Stiftung gemeinsam mit Franz-Walter Aumund die Global Mercy während ihres Aufenthalts in Rotterdam besuchten. Dort konnten sie mit eigenen Augen sehen, was ihre Unterstützung bewirkt: Hoffnung, die Gestalt annimmt.
2024 reisten erneut Mitarbeiter der Stiftung nach Sierra Leone, um an Bord der Global Mercy Einblicke in die aktuelle Arbeit zu gewinnen. Solche Begegnungen schaffen Verbindung zwischen Förderern, Ärzten und Patienten und machen sichtbar, wie sehr wir einander brauchen.
Netzwerke, die Wirkung vervielfachen
Ein besonderes Zeichen setzte das erste Netzwerktreffen der Förderpartner der Aumund Foundation am 26. Juni 2025 in Rheinberg. Dort präsentierten Udo Kronester und Michelle Bullington eindrucksvoll die Projekte von Mercy Ships.
Der offene Austausch zeigte, wie stark gemeinsames Engagement wirken kann. Wenn Partner ihre Erfahrungen teilen, wachsen Ideen und damit die Fähigkeit, Hoffnung weiterzugeben. „Das Netzwerktreffen war für alle Beteiligten ein motivierendes und inspirierendes Erlebnis. Wir freuen uns, mit Mercy Ships einen professionellen Förderpartner zu haben, der mit seiner langjährigen Expertise im Bereich wirkungsvoller Projektarbeit einen wertvollen Beitrag zur inhaltlichen Gestaltung des Tags geleistet hat“, so Katja Jüngst.
Danke für fünf Jahre Vertrauen
Fünf Jahre Partnerschaft, fünf Jahre Vertrauen, fünf Jahre gemeinsame Wirkung. Die Aumund Foundation steht fest an unserer Seite, mit einem klaren Blick für das Wesentliche, einem besonderen Herz für Kinder und dem Mut, nachhaltig zu handeln.
Dafür sagen wir im Namen unserer Patienten, unserer Teams und all jener, deren Leben sich durch diese Unterstützung verändert hat, von Herzen: Danke.
Letzte Blogposts

Die unsichtbaren Lebensretter an Bord
Dorothee Mäule ist medizinisch-technische Laborassistentin. Während ihrer Zeit an Bord der Global Mercy arbeitete sie im Labor. Sie liebt gute Gespräche, Cookies backen mit Freunden und wenn Glaube und Medizin Hand in Hand gehen. Im Interview erzählt sie uns, was sie an ihrer Arbeit so liebt.

Zweite Heimat
„Falls du die Welt, die Medizin und auch dich selbst von einer anderen Perspektive erleben möchtest – dann ist das der place to be“, schwärmt Dr. Marcin Bierc (47). Mitte April feiert der Stuttgarter Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg ein besonderes Jubiläum. Seine große Leidenschaft, zu helfen, motiviert ihn, bereits zum 15. Mal ehrenamtlich für Mercy Ships zu arbeiten. Was ihn immer wieder zurück an Bord der Hospitalschiffe führt? Die außergewöhnlichen zwischenmenschlichen Begegnungen, die besondere Atmosphäre und die Erfüllung, anderen Menschen helfen zu können.

Thierry – Strahlende Hoffnung durch Ihre Hilfe
Eigentlich ist der Madagasse mit grauem Anglerhut und schwarzem
Oberlippenbart bekannt für sein fröhliches Lachen und seine Geselligkeit.
Eigentlich liebt es Thierry, mit Freunden unterwegs zu sein, zu reden,
zu lachen. Eigentlich. Denn bereits im Alter von 25 Jahren erfuhr
sein Leben eine tragische Wendung. Zunächst kaum merklich, dann
deutlich sichtbar.

Ehrenamtliche zu Gast bei Klassik Radio
Eine Apothekerin, eine Ärztin für Innere Medizin, ein MKG-Chirurg und ein Medizintechniker. Alle sind Experten in ihren Fachgebieten. Alle verbindet die Leidenschaft, notleidenden Menschen in Afrika zu helfen. Alle haben am Sonntag, 22. März, über ihre Mercy-Ships-Einsätze gesprochen – im Klassik Radio Spezial.
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Aktuelles zur Lage in Madagaskar, eine Woche nach dem Zyklon Gezani
Wie Mercy Ships nach dem Zyklon am 10. Februar in Madagaskar helfen möchte.

„Tell God Tenki“
Maren Jesske (33) ist Pflegefachkraft aus Haßloch in Rheinland-Pfalz und bereits zum vierten Mal mit Mercy Ships unterwegs. Auf dem Hospitalschiff Global Mercy setzt sie sich für Menschen ein, die kaum Zugang zu medizinischer Hilfe haben – mit Herz, Kompetenz und unerschütterlicher Hingabe. In unserem Gespräch mit ihr, erzählt sie von bewegenden und schweren Momenten und einer Erkenntnis, die ihr Leben verändert hat.