Virtual Reality Film "Mercy" für Preis nominiert
Der Film zeigt die bewegende Geschichte unserer Patientin Edith
Mit Hilfe der Virtual-Reality-Technologie hat ein Team von Oculus Ediths Weg in ein neues Leben eingefangen, sie ist an Bord der Africa Mercy wegen eines Tumors operiert worden.
Die Filmproduktion fand im Rahmen des #VRforGood-Programms statt. Nun ist der Film „Mercy“ beim „South by Southwest Film Festival“ (SXSW), das vom 8. – 17. März in Austin, Texas, stattfinden wird, für die Verleihung eines Preises nominiert. Das Oculus-Filmteam wurde bei den Dreharbeiten tatkräftig vom Communications Team auf der Africa Mercy unterstützt, das einen großen Teil dazu beitrug, dass Ediths gesamter Weg vor der Operation in ihrem Heimatdorf, ihre Reise zum Schiff, ihre Behandlung auf der Africa Mercy bis hin zu ihrer Rückkehr nach Hause filmisch eingefangen werden konnte. Ihre Geschichte ist besonders interessant, weil nicht nur sie, sondern auch ihre Mutter Valerie unter einem großen Tumor gelitten hatte, beide sind von Mercy Ships kostenlos operiert worden.
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„Es ist ein Wunder“
Ali Naddaf (46) ist schon viel rumgekommen auf der Welt. Entsprechend erfahren ist er mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Mit seiner Familie lebt er derzeit in Mittelhessen. Naddaf ist leitender Oberarzt für endokrine Chirurgie in der Asklepios Klinik in Lich. Der Schilddrüsenexperte setzte seine Expertise im Januar 2026 für zwei Wochen in Sierra Leone ein – an Bord der Global Mercy. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der ihn gestärkt, motiviert und dankbar nach Hause kehren ließ – mit dem großen Wunsch, Mercy Ships in Zukunft jährlich zu unterstützen.

„Es tut gut, anderen etwas geben zu können“
Die Arbeit von Mercy Ships funktioniert nur, weil zahlreiche Menschen ein leidenschaftliches Herz für unsere Arbeit haben. Das drückt sich in vielfältigster Art und Weise aus. Unsere Einsätze werden beispielsweise auch von starken Firmen getragen, die durch ihr Firmenengagement verantwortungsbewusstes Handeln zeigen. Die Viertler GmbH ist so eine Firma. Im Interview spricht Geschäftsführer Ingo Viertler über seine Herzenshaltung.

„Ich muss Mercy Ships danken“
Farahs Lächeln steckt an. Dabei hätte der 65-jährige Landwirt aus Sierra Leone in den vergangenen 15 Jahren viel Grund gehabt, verbittert zu sein. Sein warmherziges und optimistisches Wesen hat er aber nie ganz verloren – genauso wenig wie sein herzliches Lächeln. Der Familienvater ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass es sich immer lohnt, Mut und Hoffnung zu bewahren – auch wenn die Stürme des Lebens Unruhe verbreiten.

Drei Jahre, tausende veränderte Leben und eine treue Partnerschaft
Nach drei Einsätzen in Folge hat die Global Mercy ihren Einsatzort Sierra Leone verlassen, um zu den Kanaren zu fahren. Dort wird sie einer umfangreichen Wartung unterzogen. Doch was in Sierra Leone bleibt, ist ein großes Vermächtnis für die Menschen und das Land.
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