Positive Bilanz bei der Jahreshauptversammlung von Mercy Ships Deutschland

Der Mercy Ships Deutschland e. V. freut sich über deutlichen Spendenanstieg im Jahr 2025.

19. Mai 2026, Landsberg am Lech

Ein rundum positives Fazit zog die Leitung des Mercy Ships Deutschland e. V. auf der Jahreshauptversammlung in Landsberg am Lech am 9. Mai 2026. Die Mitglieder blickten auf eine beeindruckende Bilanz für das vergangene Jahr 2025. Die Hilfsorganisation setzt bereits seit über 45 Jahren Hospitalschiffe ein, um Menschen in den ärmsten Gebieten Subsahara-Afrikas dringend benötigte medizinische Hilfe zu ermöglichen.

Das Deutschlandbüro der internationalen Hilfsorganisation ist bereits seit 2017 fest in Landsberg am Lech verwurzelt. Für die diesjährige Jahreshauptversammlung öffnete das ebenfalls dort ansässige Weltmarktunternehmen VEIT GmbH seine Türen, um die Mitglieder zu empfangen. Im Rahmen der Versammlung präsentierten die Leitung des Vereins, Angelika Nieder, sowie die Vorstandsvorsitzende Cornelia Veit einen detaillierten Rückblick auf die Meilensteine, Partnerschaften und Hilfseinsätze der Organisation in Afrika.

Im Jahr 2025 erhielten insgesamt 4.554 Patienten direkte medizinische Hilfe durch spendenfinanzierte Operationen. Die beiden Hospitalschiffe der Organisation waren in Sierra Leone und Madagaskar im Einsatz. Parallel dazu setzt Mercy Ships auf Nachhaltigkeit: Durch wachsende Bildungsprogramme und regionale Kooperationen werden lokale Fachkräfte gezielt geschult, um die Gesundheitssysteme in Afrika langfristig von innen heraus zu stärken. So konnten 2025 insgesamt 1.061 medizinische Fachkräfte aus 18 afrikanischen Ländern an Fortbildungsprogrammen der Organisation teilnehmen.

Ein Meilenstein für die Hilfsorganisation: Das Spendenvolumen in Deutschland erreichte mit 4,88 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Als Beleg für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Mitteln trägt der Verein bereits seit 2001 lückenlos das Spendenzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA). Diese positive Entwicklung spiegelte sich auch in der Versammlung wider: Die Mitglieder entlasteten den Vorstand und verabschiedeten den Jahresabschluss einstimmig.

„Es erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit, dass wir so vielen notleidenden Menschen in Afrika ganz praktisch helfen konnten. Durch unser medizinisches Angebot ermöglichen wir den Menschen eine völlig neue Zukunftsperspektive. Die äußerst großzügige Spendenbereitschaft im vergangenen Jahr zeigt eine außergewöhnliche Solidarität in unserem Land. Dadurch erhalten wir die Möglichkeit, noch mehr Betroffenen Hoffnung und Heilung zu schenken“, freut sich Angelika Nieder, Leitung von Mercy Ships Deutschland.

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