Von August 2016 bis Anfang Juni 2017 war die Africa Mercy in Cotonou, Benin, im Einsatz.
Benin ist ein Staat in Westafrika und grenzt im Westen an Togo, im Norden an Burkina Faso und Niger, im Osten an Nigeria und im Süden an den Golf von Guinea. Benin gehört zu den am wenigsten entwickelten Länder der Welt: Auf dem Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen, einem Wohlstandsindikator für Länder weltweit, liegt Benin auf Platz 163 Platz von insgesamt 188 Ländern.
Die Lebenserwartung in Benin liegt bei 65 Jahren. Im Vergleich dazu kann die Lebenserwartung in entwickelten Ländern bei bis zu 83,4 Jahren liegen.
Benin hat eine Fläche von 112.622 Quadratkilometern, auf der ca. 10,3 Millionen Menschen leben, wovon die Mehrheit in den landwirtschaftlichen Küstenregionen und im ca. 200 km ins Landesinnere reichenden Gebiet wohnt. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von etwa 80 Einwohner pro km².Seit 1960 ist Benin von Frankreich unabhängig. In den Jahren 1989 und 1990 erzwang die Bevölkerung Benins Präsidialdemokratie, die Zulassung politischer Parteien, die Achtung der Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Pressefreiheit sowie Einführung der Marktwirtschaft. Später folgten Richtlinien für einen demokratischen Staat und ein Mehrparteiensystem. Die ersten Kommunalwahlen Benins im Dezember 2002 bedeuteten einen wichtigen Schritt für die Dezentralisierung des Landes.
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Vanessa Body im TV
Vanessa Body wurde in Madagaskar geboren, machte in Bad Tölz eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitet heute am Uniklinikum München. Im letzten Jahr erfüllte sie sich einen Jugendtraum und kehrte mit Mercy Ships in ihr Heimatland zurück, um auf der Africa Mercy ihren Landsleuten zu dienen. In diesem Monat war sie Talk-Gast in der BR Abendschau und berichtete live über die Arbeit auf dem Hospitalschiff.

„Hier gehöre ich hin.“
„Das ist mein erster Einsatz“, erzählt Ellen-Tabea Schmid (27), die in Konstanz als Radiologieassistentin arbeitet. Für ein halbes Jahr hat sie auf der Global Mercy, dem größten privaten Hospitalschiff der Welt, mitgearbeitet. Gerade ist sie von ihrer Reise zurückgekehrt. Sie gibt zu: Die ersten Wochen waren überwältigend – unzählige Informationen, neue Abläufe, unbekannte Strukturen. Heute jedoch merkt sie, wie sehr sie in diesen Rhythmus hineingewachsen ist und wie sehr diese Zeit sie geprägt und verändert hat.

Die Africa Mercy kehrt 2026 nach Madagaskar zurück
Mercy Ships wird 2026 erneut in Madagaskar im Einsatz sein. Die Einladung zur Rückkehr nach Toamasina bedeutet, dass noch mehr Menschen Zugang zu lebensverändernden Operationen erhalten werden. Die Africa Mercy wird voraussichtlich im Mai 2026 wieder im Hafen von Toamasina anlegen, um nach einer längeren jährlichen Wartungsphase in Südafrika weiterhin spendenfinanzierte chirurgische Versorgung zu ermöglichen.