Ein neues Leben für Armella
Hoffnung auf der Africa Mercy
Der Tag von Armellas Geburt war für Mutter Caessah ein Grund zum Feiern, aber eine dicke Beule hinter dem Ohr ihres Babys besorgte sie. Der Arzt versicherte, dass die Wucherung durch eine Operation entfernt werden könne, aber das konnte sich die Familie nicht leisten. Als Armella wuchs, wuchs auch die Geschwulst und damit auch die Ängste ihrer Eltern.
Zerstörte Hoffnungen
Verzweifelt wandten sie sich an den Pastor der Kirche – mit seiner Hilfe konnte die sechs Monate alte Armella von einem Arzt untersucht werden. Hoffnung keimte auf, dass die Kleine operiert werden kann. „Der Arzt sagte, dass eine Operation nur nach einer CT-Untersuchung möglich sei“, erinnert sich Judicael. Doch dafür hätte Armella in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo fahren müssen – unerschwinglich für die Familie. In ihrer Not startete Caessah in den sozialen Medien eine Spendenaktion, doch niemand spendete für Armella.
Kleines Mädchen, großes Leid
Zwei Jahre später war die Geschwulst noch größer geworden. Sie war so schwer, dass Armella ihren Kopf kaum mehr aufrecht halten konnte. Was für eine Qual für das kleine Mädchen! Doch Armella litt nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Caessah erzählte: „Wenn Menschen sie sahen, starrten sie sie an. Auch die Kinder starrten sie an. Armella war so traurig.“ Sie betete jeden Tag für ihre kleine Tochter und hoffte auf ein Wunder.
Und Caessahs Gebete wurden erhört: Die Africa Mercy legte im Hafen von Toamasina an! „Ich glaube, dass die Ärzte Werkzeuge sind, aber Jesus heilt“, sagte Caessah, bevor sie die Gangway der Africa Mercy hinaufging. Sie war so aufgeregt wie noch nie in ihrem Leben und war überzeugt: Die Ankunft der Africa Mercy war die Antwort auf ihre Gebete und wird Armella von der Last befreien, die sie in den letzten zwei Jahren getragen hatte.
Endlich befreit und unbeschwert
Der Tag der Operation wird unvergesslich bleiben. Dr. Manjit war der leitende Chirurg: „Als wir die Geschwulst entfernten, wog sie 280 Gramm, etwa so viel wie eine große Orange“. Armalla wurde von ihrer Last befreit, genau wie Caessah: „Mercy Ships ist ein Segen, ein Licht und eine Rettung für mich und mein Kind. Sie wird unbeschwert aufwachsen, zur Schule gehen und Freunde haben, niemand wird sie mehr anstarren. Ich bin so glücklich!“
Armella kommt aus Madagaskar.
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